Streik: Was der Tarifabschluss den Landesbeschäftigten bringt

Die Länder kostet der Tarifabschluss von Potsdam Milliarden. Für die Beschäftigten bringt er mehr Geld auf dem Konto.

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Nach tagelangen Verhandlungen erzielten Gewerkschaften und Arbeitgeber ein Ergebnis für die 925.000 Tarifbeschäftigten der Länder. Auf die Beamtinnen und Beamten soll der Abschluss zeitgleich übertragen werden, forderte der Chef des Beamtenbunds dbb, Volker Geyer. Die Ergebnisse:

  • Erhöhung der Entgelte in drei Schritten: zum 1. April 2026 um 2,8 Prozent, aber mindestens um 100 Euro; zum 1. März 2027 um weitere 2,0 Prozent; am 1. Januar 2028 um 1,0 Prozent.

- Nachwuchskräfte: um 150 Euro erhöhte Ausbildungsentgelte

  • Schichtbeschäftigte: Zulage für Schichtdienste steigt auf monatlich 100 Euro, für Wechselschicht auf 200 Euro im Monat, in Krankenhäusern auf 250 Euro

  • studentische Beschäftigte: höhere Mindeststundenentgelte für rund 300.000 an Hochschulen und Universitäten beschäftigte Studierende: 15,20 Euro ab dem Sommersemester 2026, ein Jahr später dann 15,90 Euro

  • Arbeitsbedingungen im Osten: Angleichung an West-Regelungen bei Kündigungsschutz sowie bei der Arbeitszeit an den ostdeutschen Unikliniken

- Laufzeit: bis 31. Januar 2028, 27 Monate

  • Kosten: laut den Ländern 4,11 Milliarden Euro für die Tarifbeschäftigten, mit der geplanten Übertragung auf Beamte und Pensionäre 12,34 Milliarden Euro

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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