Streik: Tarifgespräche für öffentlichen Dienst in der Verlängerung

Eigentlich wollten die Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder bis Freitagabend den Sack für einen neuen Tarifvertrag zu machen. Doch der Durchbruch lässt auf sich warten.

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Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder ziehen sich weiter in die Länge. Vor Samstagvormittag sei mit keinem Ergebnis zu rechnen, sagten Sprecher von Gewerkschaften und Arbeitgeberseite in der Nacht in Potsdam. Sie bestätigten, dass man sich auf eine Einigung zubewege. Doch seien noch mehrere Punkte offen.

Die dritte Verhandlungsrunde hatte am Mittwoch begonnen und sollte eigentlich am Freitag enden. Zuvor hatten die Gewerkschaften mit Warnstreiks Druck aufgebaut. Verhandelt wird über höhere Entgelte für die rund 900.000 Tarifbeschäftigten der Länder. Wenn der Abschluss wie üblich auf die mehr als 1,3 Millionen Beamten und Pensionäre übertragen wird, sind insgesamt 2,2 Millionen Menschen betroffen.

Die Gewerkschaften Verdi und dbb Beamtenbund verlangen sieben Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro zusätzlich pro Monat. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder hat nach Angaben von Verhandlungsführer Andreas Dressel "Angebote gemacht, die im Volumen über 5 Prozent liegen". Streitpunkt war auch die Laufzeit.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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