Donald Trump: Gesundheits-Alarm – Experten in großer Sorge um US-Präsidenten

Ein vertraulicher Diplomatenbericht entfacht neue Debatten um Donald Trumps geistige Fitness. Nach einem Treffen mit Robert Fico sollen intern drastische Worte gefallen sein. Nun melden sich Experten zu Wort.

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Donald Trump: Fachleute sind alarmiert wegen der Gesundheit des US-Präsidenten. (Foto) Suche
Donald Trump: Fachleute sind alarmiert wegen der Gesundheit des US-Präsidenten. Bild: picture alliance / Evan Vucci/AP/dpa | Evan Vucci
  • Bericht über internes Gespräch mit Donald Trump nach Treffen in Florida
  • Fachleute fordern erneute Prüfung der Amtsfähigkeit von Trump
  • Weißes Haus weist sämtliche Spekulationen zurück

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Ein diplomatischer Bericht lässt aufhorchen: Beim jüngsten EU-Gipfel soll der slowakische Regierungschef Robert Fico deutliche Worte über den Zustand von Donald Trump gefunden haben. Mehrere Diplomaten berichten, Fico habe nach einem persönlichen Treffen mit dem US-Präsidenten dessen geistige Verfassung als besorgniserregend beschrieben. Der Slowake weist diese Darstellung jedoch zurück.

Treffen in Mar-a-Lago wirft Fragen auf

Dem Bericht zufolge traf Fico Trump Mitte Januar auf dessen Anwesen in Florida. Im Anschluss habe er hinter verschlossenen Türen Zweifel an dessen mentaler Stabilität geäußert. Das Wort "gefährlich" soll gefallen sein. Offiziell bestätigt ist das nicht und Fico dementierte entsprechende Aussagen. Dennoch befeuert der Vorgang erneut eine Debatte, die Trump seit Jahren begleitet: die Frage nach seiner geistigen Fitness.

Ärzte und Psychologen warnen vor dem Zustand von Donald Trump

Bereits in der Vergangenheit meldeten sich Fachleute zu Wort. Der Kardiologe Jonathan Reiner forderte laut "Focus" sogar jüngst eine parteiübergreifende Prüfung der Amtsfähigkeit des Präsidenten, nachdem ein umstrittener Brief Trumps an europäische Regierungschefs publik geworden war. Schon während seiner ersten Amtszeit erschien das Buch "The Dangerous Case of Donald Trump". Darin analysierten 27 Psychiater und Psychologen öffentliches Auftreten und Rhetorik des Präsidenten. Die Autoren betonten zwar, keine klinische Diagnose stellen zu können, äußerten jedoch erhebliche Bedenken hinsichtlich seiner Persönlichkeit und Impulskontrolle.

Auch der forensische Psychiater James Gilligan spricht von einer außergewöhnlichen Gefährlichkeit im Verhalten Trumps.

Dementi aus dem Weißen Haus

Trump selbst weist sämtliche Spekulationen zurück. Bereits 2018 absolvierte er einen kognitiven Test mit voller Punktzahl und bezeichnete sich mehrfach als "geistig sehr stabiles Genie". Zuletzt warnte der Psychologe John Gartner vor einem möglichen kognitiven Abbau. Das Weiße Haus reagierte scharf und erklärte, der Präsident befinde sich in ausgezeichneter gesundheitlicher Verfassung.

Spekulationen auch aus der Familie von Donald Trump

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten Äußerungen von Mary Trump, einer Nichte des Präsidenten. Sie zog Parallelen zu Alzheimer-Erkrankungen in der Familie. Trump selbst erklärte kürzlich in einem Interview, er denke nicht über solche Diagnosen nach, sie seien für ihn bedeutungslos.

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