Streik: In Länder-Tarifstreit naht Entscheidung
Schlussphase bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst: Nach tagelangen Verhandlungen stellt sich die alles entscheidende Frage.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gehen in die Schlussphase. Am Freitag soll sich entscheiden, ob ein Durchbruch gelingt. Die Beratungen könnten bei Bedarf aber auch bis Samstag andauern, hieß es in Verhandlungskreisen. Die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb ringen seit Mittwoch in Potsdam mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in ihrer dritten Verhandlungsrunde um ein Ergebnis.
Im Raum standen zuletzt rund fünf Prozent mehr Einkommen für die 900.000 Länder-Beschäftigten. Doch die Gewerkschaften lehnten entsprechende Länder-Angebote auch wegen langer vorgesehener Laufzeiten ab. Gefordert werden sieben Prozent mehr Geld im Monat, mindestens 300 Euro, bei zwölf Monaten Laufzeit. Ein Abschluss soll bundesweit außer in Hessen gelten, wo separat verhandelt wird. Auf mehr als 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamten soll ein Ergebnis nach den Gewerkschaftsforderungen übertragen werden.
Kommen beide Seiten in dritter Runde in Potsdam nicht zusammen, sind eine vierte Runde oder ein Scheitern mit Urabstimmung und Streiks möglich. Damit wird nicht gerechnet. Eine Schlichtung ist bei den Ländern nicht vorgesehen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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