Iran: Vance: Sturz der Führung in Teheran ist Sache des Volkes

Welches Ziel verfolgen die Vereinigten Staaten bei den Verhandlungen mit dem Iran? US-Vizepräsident Vance macht eine klare Ansage.

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Die Vereinigten Staaten sind nach Aussage von US-Vizepräsident JD Vance mehr an einem Atomdeal mit dem Iran interessiert als an einem Umsturz der Führung in Teheran. "Wenn das iranische Volk das Regime stürzen will, ist das Sache des iranischen Volkes", sagte er vor mitreisenden Journalisten in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Der Fokus der Regierung von US-Präsident Donald Trump liege derzeit darauf, "dass der Iran keine Atomwaffen besitzen darf."

Am Vortag hatte Trump laut einem Medienbericht erwogen, einen weiteren Flugzeugträger in die Region zu senden. "Wir haben eine Flotte, die unterwegs ist, und eine weitere könnte folgen", zitierte das Onlineportal "Axios" aus einem Interview mit dem Republikaner.

Vance erläuterte, dass Trump weiterhin daran arbeite, ein Abkommen mit dem Iran zu erzielen. Im Klartext bedeutet dies, dass Teheran keine Atomwaffen besitzen dürfe. Vance betonte, dass Trump dennoch weiterhin alle Optionen bereitstünden, und verwies dabei auch auf das US-Militär.

Am Freitag hatten Vertreter aus Teheran und Washington unter strengen Sicherheitsvorkehrungen im Oman neue Verhandlungen begonnen. Der Golfstaat vermittelt in dem Konflikt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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