Justiz ermittelt: Epstein-Affäre: Französischer Diplomat im Visier der Justiz

Der Pariser Außenminister zeigt sich entsetzt: Ein französischer Diplomat steht wegen dubioser Kontakten zu Epstein im Fokus – und soll sogar vertrauliche Unterlagen weitergegeben haben.

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Jeffrey Epstein (M.), US-amerikanischer Unternehmer und Millionär (Archivaufnahme aus 2008). (Foto) Suche
Jeffrey Epstein (M.), US-amerikanischer Unternehmer und Millionär (Archivaufnahme aus 2008). Bild: picture alliance/dpa/Palm Beach Post/AP | Uma Sanghvi

Ein französischer Diplomat ist durch die Epstein-Enthüllungen ins Visier der Justiz geraten. Wie Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot mitteilte, hat er die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, um die mutmaßlichen Tatsachen zu melden, die den Diplomaten belasteten. Außerdem habe er eine Verwaltungsuntersuchung und ein Disziplinarverfahren eingeleitet. "Die Vorfälle sind äußerst schwerwiegend, ich war entsetzt", sagte Barrot dem Sender RTL.

Der zuletzt für eine Tätigkeit in der Privatwirtschaft freigestellte Diplomat soll nach französischen Medienberichten Dutzende Mails mit dem US-Multimillionär und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgetauscht haben, die ihn aber nicht mit dessen Sexualverbrechen in Verbindung bringen. Vor allem soll es um Geschäfte und Geld gegangen sein, wobei der seinerzeit bei den Vereinten Nationen in New York tätige Diplomat seine Beziehungen genutzt haben soll, um Epstein zu helfen, in höchste Machtkreise vorzudringen. Außerdem soll er vertrauliche Dokumente an Epstein weitergegeben haben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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