Donald Trump: Professor schlägt Alarm - wichtige Wählergruppe wendet sich ab
Eine wichtige Wählergruppe wendet sich von Donald Trump ab. In einer aktuellen Umfrage gehen die Zustimmungswerte für den US-Präsidenten deutlich zurück. Ein Professor sieht hinter der Abneigung unter anderem das Vorgehen von ICE als Treiber.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Neue Umfrage: Donald Trump verliert Zustimmung.
- Männer wenden sich vom US-Präsidenten ab.
- Professor erklärt, was hinter den Ergebnissen stecken kann.
Die Zustimmung für Donald Trump schwindet. In letzten Umfragen wandte sich unter anderem die Generation Z vom US-Präsidenten ab. Diese Entwicklung setzt sich fort, wie eine aktuelle Umfrage von YouGov beweist. Demnach zeigen sich viele Männer unzufrieden mit der Arbeit des Republikaners.
Umfrage aktuell: Männer wenden sich von Donald Trump ab
Die Erhebungen zeigen, dass die Zustimmungsrate bei Männern 42 Prozent beträgt, während sich 56 Prozent unzufrieden zeigen. Insgesamt liegt diese Rate bei 37 Prozent. Zuletzt kam Trump im Oktober 2025 auf diesen den aktuellen Zustimmungswert. Ein Rückblick auf eine Umfrage vom 30. Januar bis 2. Januar zeigt, dass die Zustimmungsrate mit 47 Prozent in diesem Zeitraum höher ausfällt. Den Tiefpunkt erreichten die Werte im Januar, wo die Zustimmung auf 43 Prozent kommt.
Minuspunkte sammelte der US-Präsident bei zwei seiner Kernthemen. Seiner Wirtschaftspolitik stimmen 34 Prozent zu,57 Prozent lehnen ihn ab. In Bezug auf seine Einwanderungspolitik fällt die Ablehnung (53 Prozent) deutlich höher aus als die Zustimmung (40 Prozent). Die YouGov-Umfrage wurde vom 6. bis 9. Februar unter 1.730 Erwachsenen in den USA erhoben. Die Fehlerquote beträgt 3,1 Prozent.
Republikaner sollten alarmiert sein: Professor nennt Gründe für Trumps Umfrage-Absturz
Für Trump und seine Partei müssen die Umfrageergebnisse alarmierend sein, sagt Robert Y. Shapiro, Professor an der Columbia University, gegenüber "Newsweek". "Sie zeigen, dass Trumps Unterstützung innerhalb seiner geschätzten Basis zwar stark ist, der Rückgang der Zustimmungswerte jedoch einen Teil seiner bisherigen Basis und definitiv die erweiterte Unterstützung, die er bei den Wahlen 2024 hatte, untergräbt." Auch die "wirtschaftliche Enttäuschung" sei "seit langem offensichtlich". Für ihn sei die "ICE-Verrücktheit [...] eine enorme Störung, für die Trump und seine Regierung verantwortlich gemacht werden können", meint Shapiro. Er spricht sich dafür aus, dass Trump und seine Mitarbeiter für ICE verantwortlich gemacht werden, was Shapiro als Ablenkung von Trumps "Aufmerksamkeit von der Wirtschaft und Fragen der Bezahlbarkeit" ansieht. Donald Trump reagierte auf Truth Social gereizt auf die jüngsten Umfragen und sprach davon, dass "gefälschte und betrügerische Umfragen" eine Straftat sein sollen.
Mit Blick auf die anstehenden Zwischenwahlen zeigen die aktuellen Ergebnisse einen Wandel innerhalb der Wählergruppen, die sich noch bei der US-Wahl 2024 auf die Seite von Trump stellten. Inwieweit sich dieses Bild durchsetzt, wird sich zeigen.
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bos/ife/news.de
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