Wladimir Solowjow: "Löscht diese Bastarde aus!" Putin-Propagandist droht mit Vernichtung

Mit drastischen Worten sorgt Wladimir Solowjow erneut für Entsetzen. Im russischen Staatsfernsehen fordert der Kreml-Propagandist offen die Zerstörung der ukrainischen Millionenstadt Charkiw und ruft die Bewohner zur Flucht auf.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Wladimir Solowjow eskaliert im russischen Staatsfernsehen. (Foto) Suche
Wladimir Solowjow eskaliert im russischen Staatsfernsehen. Bild: picture alliance / dpa | Alexander Shcherbak/Tass/Host Ph
  • Wladimir Solowjow fordert im Staats-TV: "Charkiw muss aufhören zu existieren"
  • Offene Drohung gegen Zivilbevölkerung: "Verlasst die verfluchte Stadt"
  • Bereits 100.000 Familien in Charkiw ohne zentrale Wärmeversorgung

Erneut sorgt Wladimir Solowjow mit seinen Aussagen im russischen Staatsfernsehen für Entsetzen. Der Kreml-Propagandist fordert unverhohlen zur Zerstörung der ukrainischen Millionenstadt Charkiw auf.

"Die Scherze sind vorbei!" Wladimir Solowjow droht im russischen Staatsfernsehen

"Wenn wir nicht wollen, dass Belgorod angegriffen wird, dann muss Charkiw aufhören zu existieren", erklärte Solowjow in seiner Sendung. Die Bewohner forderte er unmissverständlich auf, die Stadt zu verlassen: "Verlasst die verfluchte Stadt." Als Begründung nannte Solowjow angebliche ukrainische Angriffe auf die russische Grenzstadt Belgorod. "Eure Stadt wird als Basis für Angriffe auf Belgorod genutzt", behauptete er. Seine Drohung unterstrich er mit den Worten: "Das war's – die Scherze sind vorbei."

Humanitäre Lage in Charkiw bereits dramatisch

Die Drohungen treffen auf eine bereits katastrophale humanitäre Situation. Nach russischen Angriffen sind in Charkiw rund 100.000 Familien von der zentralen Wärmeversorgung abgeschnitten. Energieminister Denys Schmyhal erklärte, dass Reparaturteams ohne Unterbrechung daran arbeiten, Strom und Heizung wiederherzustellen. Die Zerstörungen seien jedoch enorm. Der ehemalige Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Geraschtschenko, machte die Lage auf der Plattform X öffentlich. Er teilte dort einen Videomitschnitt von Solowjows Auftritt im russischen Staatsfernsehen mit englischen Untertiteln, um die internationale Öffentlichkeit auf die Drohungen aufmerksam zu machen.

"Löscht diese Bastarde aus!" Aggressive Kreml-Rhetorik eskaliert weiter

Solowjow rechtfertigte seine aggressiven Forderungen mit emotionaler Rhetorik. "Für Belgorod. Wie es gesagt wurde, für die Tränen unserer Mutter", erklärte er im russischen Staatsfernsehen. Gefangene sollten erst dann Gnade erfahren, wenn sie sich ergeben hätten. Der Propagandist machte seine Haltung unmissverständlich deutlich: "Ihr wollt, dass wir euch verschonen? Dann ergebt euch. Aber verlasst die Städte." Mit dem Ausruf "Löscht diese Bastarde aus!" unterstrich er die Brutalität seiner Botschaft.

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