Donald Trump: "Er hat den Mord abgesegnet!" Epstein-Bruder erhebt schwere Vorwürfe gegen Trump

In der Epstein-Affäre taucht eine E-Mail auf, die es in sich hat. Der Bruder des toten Millionärs glaubt nicht an Suizid und beschuldigt ausgerechnet Donald Trump. Die Fragen rund um Epsteins Tod werden immer explosiver.

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Hat Donald Trump den Mord an Jeffrey Epstein abgesegnet? (Foto) Suche
Hat Donald Trump den Mord an Jeffrey Epstein abgesegnet? Bild: picture alliance/dpa/AP | Jose Luis Magana
  • Explosive E-Mail aufgetaucht: Epstein-Bruder erhebt schwere Vorwürfe gegen Donald Trump
  • "Er wurde ermordet": Mark Epstein glaubt nicht an Suizid – und nennt einen möglichen Drahtzieher
  • Neue Zweifel am Todesfall: Widersprüche bei Autopsie und Überwachungsvideos

Kürzlich freigegebene Unterlagen des US-Justizministeriums bringen explosive Anschuldigungen gegen Donald Trump ans Licht. Unter den rund 3,5 Millionen Dokumenten zur Epstein-Affäre befindet sich eine E-Mail von Mark Epstein, dem Bruder des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. In dieser Nachricht an die FBI-Hinweisstelle vom 23. Februar 2023 erhebt der Epstein-Bruder schwerwiegende Vorwürfe: "Jeffrey Epstein wurde in seiner Gefängniszelle ermordet", schreibt er darin. Er sei überzeugt, dass sein Bruder sterben musste, weil dieser "Namen nennen" wollte. Noch brisanter: "Ich glaube, Präsident Trump hat seine Ermordung abgesegnet." Der britische "Independent" berichtete zuerst über die aufgetauchte Korrespondenz.

Keine Reaktion vom FBI: Mark Epstein erhebt schwere Vorwürfe gegen Donald Trump

In seiner Nachricht hinterließ Mark Epstein seine Kontaktdaten und bot den Ermittlern an, sich jederzeit bei ihm zu melden. Seine Verbindung zu dem Fall sei "offensichtlich", betonte der ein Jahr jüngere Bruder des ehemaligen Investmentbankers. Gegenüber dem "Independent" bestätigte Mark Epstein, dass er den Hinweis tatsächlich verfasst habe. Eine Antwort der Bundesbehörde sei jedoch ausgeblieben. Weitere Aussagen zu der Affäre um seinen verstorbenen Bruder lehnte er gegenüber der Zeitung ab. Jeffrey Epstein starb im August 2019 in einer New Yorker Gefängniszelle. Offiziell gilt Suizid als Todesursache.

Eigener Gerichtsmediziner widerspricht offizieller Version

Mark Epstein zweifelt schon länger an der Suizid-Darstellung. Im vergangenen August erklärte er gegenüber der "Bild"-Zeitung, dass er einen eigenen Gerichtsmediziner mit der Untersuchung beauftragt habe. Dieser stellte drei gebrochene Halsknochen fest – ein Bruchmuster, das laut Mark Epstein nicht zur offiziellen Todesursache passe. "Weil alles eher auf ein Tötungsdelikt hindeutete!", begründete er seine Skepsis. Auch die Umstände in der Todesnacht werfen Fragen auf: Sein Bruder befand sich allein in einer unverschlossenen Zelle. "Jemand hätte leicht hineinspazieren, den Mord begehen und zurück in die eigene Zelle gehen können", so Mark Epstein.

Widersprüchliche Auswertungen der Überwachungsvideos

Die freigegebenen Dokumente offenbaren zudem Unstimmigkeiten bei der Analyse von Videoaufnahmen aus der Todesnacht. Um 22.39 Uhr ist auf den Aufzeichnungen des New Yorker Gefängnisses etwas Orangefarbenes zu erkennen, das in Epsteins Zellentrakt auftaucht. Das Justizministerium kam zu dem Schluss, es handle sich vermutlich um einen Wärter, der Gefängniskleidung oder Bettzeug brachte. Die FBI-Analysten hingegen halten laut Sender CBS einen Häftling oder eine Person in orangefarbener Anstaltskleidung für wahrscheinlicher. Diese gegensätzlichen Einschätzungen der Behörden nähren weiterhin Spekulationen über die tatsächlichen Umstände von Jeffrey Epsteins Tod.

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