Parlamentswahl: Japans neue Regierungschefin erringt Wahlsieg

Japans erste Frau an der Spitze der Regierung hatte kurzfristig Neuwahlen zum Unterhaus des Parlaments angesetzt, um ihre Macht zu festigen. Das ist ihr gelungen.

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Japans neue nationalkonservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat bei der Unterhauswahl einen deutlichen Sieg errungen. Ihre Liberaldemokratische Partei (LDP) konnte eine Mehrheit in der mächtigen Parlamentskammer zurückerobern, wie japanische Medien auf Basis von Wählerbefragungen nach Schließung der Wahllokale berichteten.

Die seit 1955 fast ununterbrochen regierende LDP hatte wegen Skandalen bei den vorherigen Wahlen im Unterhaus wie auch im Oberhaus die Mehrheit ver­loren. Gestützt von der rechten Partei Ishin hatte sie zuletzt nur mit hauchdünner Mehrheit regiert.

Takaichi war erst Ende Oktober als erste Frau an die Spitze der Regierung gewählt worden. Sie genießt sehr hohe Umfragewerte und hatte mit der kurzfristig einberufenen Neuwahl die Opposition regelrecht überrumpelt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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