Wladimir Putin: "Er zählt die Toten nicht!" Kremlchef bereit, 2 Millionen Russen zu opfern

Eine Zahl, die schockiert: Sollte Wladimir Putin den Donbas komplett erobern wollen, rechnet die Ukraine mit Hunderttausenden zusätzlichen toten russischen Soldaten. Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht von einem blutigen Albtraum.

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Wladimir Putin riskiert Mega-Verluste im Ukraine-Krieg. (Foto) Suche
Wladimir Putin riskiert Mega-Verluste im Ukraine-Krieg. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Vyacheslav Prokofyev
  • Selenskyj warnt vor gigantischen russischen Verlusten im Kampf um den Donbas
  • Bis zu 800.000 weitere gefallene Soldaten drohen laut ukrainischer Prognose
  • Putin zählt die Toten nicht, sagt Selenskyj – und sieht keinen einzigen russischen Sieg

Blutige Prognose für Wladimir Putin: Wolodymyr Selenskyj rechnet gnadenlos vor, was die Kriegspläne den Kremlchef kosten würden. Sollte der russische Präsident versuchen, den gesamten Donbas unter seine Kontrolle zu bringen, drohe der russischen Armee ein beispielloses Blutbad. Die Prognose des ukrainischen Präsidenten: Hunderttausende weitere Tote und ein jahrelanger Abnutzungskrieg ohne echten Sieg.

Blutige Prognose zum Ukraine-Krieg: Wladimir Putin nimm 2 Millionen russische Opfer in Kauf

Nach Einschätzung des ukrainischen Präsidenten würde Russland für die vollständige Eroberung des Donbas mindestens zwei weitere Jahre benötigen und das bei dem derzeit langsamen Vormarsch der russischen Truppen. Der Preis dafür sei enorm. Selenskyj spricht von 800.000 zusätzlichen gefallenen russischen Soldaten, sollte der Kremlchef diesen Weg weiterverfolgen.

In einem Interview mit dem französischen Fernsehen machte Selenskyj deutlich, warum Moskau aus seiner Sicht so verbissen auf die Region blickt. "Russland will, dass wir den Donbas verlassen. Warum? Weil sie seit Kriegsbeginn keinen einzigen Sieg errungen haben", erklärte der ukrainische Präsident. Für Selenskyj ist der Donbas damit weniger militärisches Ziel als symbolisches Ersatz-Erfolgsszenario für den Kreml.

Besonders scharf fiel Selenskyjs Kritik an Wladimir Putin persönlich aus. Der ukrainische Präsident warf dem Kremlchef vor, die eigenen Verluste schlicht zu ignorieren. Putin zähle die Toten nicht einmal, so Selenskyj weiter.

Ukrainisches Verteidigungsministerium nennt massive Verluste

Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums hat Russland seit Beginn des Angriffskrieges bereits 1.244.560 Soldaten durch Tod und Verwundung an der Front verloren. Sollten sich Selenskyjs Prognosen bewahrheiten, würde die Zahl der ausgefallenen russischen Kämpfer auf rund zwei Millionen steigen – eine Dimension, die selbst für Moskau historisch wäre.

Für Kiew ist klar: Trotz der hohen Verluste fehlt Russland bislang ein durchschlagender Erfolg. Selenskyjs Botschaft ist unmissverständlich – ein Vormarsch im Donbas wäre kein Triumph, sondern ein weiteres Kapitel eines extrem verlustreichen Krieges.

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