Donald Trump: Zeichen stehen auf Zusammenbruch - Diktatur-Expertin sieht seine Macht zerfallen

Nähert sich Donald Trumps Herrschaft dem Ende? Eine Diktatur-Expertin sieht erschreckende Parallelen zu anderen gescheiterten autoritären Herrschern. Sie vermutet, dass die Regierung des US-Präsidenten zeitnah zusammenbrechen wird.

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Donald Trump verliert seine Macht laut einer Diktatur-Expertin. (Foto) Suche
Donald Trump verliert seine Macht laut einer Diktatur-Expertin. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon
  • Donald Trump droht Zusammenbruch laut Diktatur-Expertin
  • Trump am Ende - Herrschaft des US-Präsidenten zerfällt bereits
  • Beunruhigende Parallelen zu anderen gescheiterten autoritären Herrschern

Die renommierte Diktatur-Expertin Dr. Ruth Ben-Ghiat von der New York University schlägt Alarm: In einem Beitrag für die "New York Times" analysierte die Professorin beunruhigende Parallelen zwischen US-Präsident Donald Trump und gescheiterten autoritären Herrschern wie dem italienischen Diktator Benito Mussolini.

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Donald Trump droht Zusammenbruch laut Diktatur-Expertin

Die zentrale These der Diktatur-Expertin lautet, dass Donald Trumps schlimmste Impulse sich bereits gegen ihn selbst wenden könnten. Die Wissenschaftlerin identifizierte bei dem US-Präsidenten Verhaltensmuster, die historisch betrachtet zum Sturz von Autokraten geführt haben. Besonders alarmierend sei Donald Trumps eigene Einschätzung seiner Machtgrenzen.

Trump zeigt beunruhigende Parallelen zu anderen gescheiterten autoritären Herrschern

So hatte der Republikaner unlängst in einem Interview mit der "New York Times" erklärte, dass nur seine "eigene Moral" und sein "eigener Verstand" ihn aufhalten könnten. Genau diese Selbstüberschätzung, so Dr. Ben-Ghiat, habe bereits autoritäre Führer vor ihm zu Fall gebracht. Die Diktatur-Expertin beschreibt außerdem ein Verhaltensmuster, das Wissenschaftler als "autokratischen Rückschlag" bezeichnen. Autoritäre Herrscher errichten Personenkulte um ihre vermeintliche Unfehlbarkeit und umgeben sich ausschließlich mit Loyalisten, die kritische Informationen unterdrücken.

Donald Trump beschreitet gefährlichen Pfad - US-Präsident von Loyalisten umgeben

Die Folgen sind verheerend. Abgeschnitten von objektivem Feedback und fachkundiger Beratung setzen diese Führer ungeprüfte Maßnahmen um, die scheitern. "Wenn Autokraten sich mit Loyalisten umgeben, die sie loben, und Parteifunktionären, die ihre Lügen wiederholen, beginnen die Führer, ihren eigenen Hype zu glauben", so Dr. Ben-Ghiat. Statt den Kurs zu korrigieren, verdoppeln solche Machthaber ihre Einsätze häufig. Sie beginnen Kriege oder eskalieren militärische Konflikte

Donald Trump am Ende genau wie einst Mussolini?

Die Geschichte liefert eindringliche Beispiele für dieses Muster. Der italienische Diktator Mussolini verkündete einst: "Ich folge meinen Instinkten, und ich irre mich nie." Kurz darauf marschierte er 1935 in Äthiopien ein. Unter hochrangigen Faschisten wurde die Devise ausgegeben: "Sag Mussolini, was er hören will." Trotz wachsender Verluste eskalierte er seine militärischen Abenteuer weiter - bis Italien bankrott war und er 1945 hingerichtet wurde.

Expertin warnt: Trump wird mit schwindender Macht immer unberechenbarer

Die Expertin sieht bei Donald Trump dieselben Warnsignale. Deshalb warnt Dr. Ben-Ghiat eindringlich: Machthaber seien am gefährlichsten, wenn sie sich bedroht fühlten. Mit wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung sollten sich die Amerikaner auf verstärkte militarisierte Repression im Inland und imperialistische Aggression im Ausland einstellen.

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