Spannungen in Nahost: US-Sondergesandter Witkoff am Dienstag in Israel

Der US-Gesandte Steve Witkoff reist erneut nach Israel. Im Fokus der Gespräche stehen die regionalen Spannungen mit dem Iran und mögliche neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.

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Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird am Dienstag zu Gesprächen in Israel erwartet. Der israelische Kan-Sender berichtete, er werde sich unter anderem mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen. Hintergrund des Besuchs seien die Spannungen mit dem Iran.

An einem größeren Gespräch sollen den Angaben zufolge auch der israelische Verteidigungsminister Israel Katz, Generalstabschef Ejal Zamir sowie der Chef des Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, teilnehmen. Zamir und Barnea waren zuletzt auch zu Beratungen in die USA gereist.

Berichte über mögliche neue US-iranische Verhandlungen

Die USA und der Iran wollen nach Medienberichten aus beiden Ländern neue Verhandlungen aufnehmen. In den kommenden Tagen sei ein Treffen voraussichtlich zwischen Außenminister Abbas Araghtschi und Witkoff geplant, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim.

Israelische Einschätzung: Gespräche dürften scheitern

Der Kan-Sender berichtete, ranghohe israelische Repräsentanten gingen davon aus, dass auch im Fall von Verhandlungen diese keine Einigung erzielen und in einer Sackgasse enden werden. Anschließend sei immer noch mit einem möglichen US-Angriff im Iran zu rechnen.

US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Staatsführung mehrfach mit Militärschlägen gedroht, auch wegen des brutalen Vorgehens staatlicher Repressionskräfte gegen Demonstranten bei den jüngsten Massenprotesten. Dabei sollen Tausende, wenn nicht sogar Zehntausende Menschen getötet worden sein. Der Iran hat mit Gegenschlägen gegen Israel und die USA gedroht. Das US-Militär hat seine Präsenz in der Region seit Anfang Januar deutlich ausgebaut.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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