Lars Klingbeil News: Klingbeil: Kopfschütteln über Zahnarzt-Debatte

Reformen müssten jetzt kommen, sagt der Vizekanzler - aber nicht so, wie der CDU-Wirtschaftsrat es am Wochenende vorschlug.

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Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) beim Ablegen des Amtseids im Bundestag. (Foto) Suche
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) beim Ablegen des Amtseids im Bundestag. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Vizekanzler Lars Klingbeil hat sein Unverständnis über die Vorschläge zu Einschnitten für gesetzlich Krankenversicherte beim Zahnarzt geäußert. "Ich glaube nicht, dass wir in unserem Land wollen, dass man vom Zustand der Zähne ablesen kann, wie der Geldbeutel ausgestattet ist", sagte Klingbeil bei einem Besuch in Warschau. Auf solche Vorstöße könne er nur mit Kopfschütteln reagieren.

Zugleich kritisierte der SPD-Chef, es gebe seit Wochen eine Debatte im Land, in der fleißigen Menschen gesagt werde, sie müssten mehr arbeiten oder sich hier oder da hinten anstellen. Dabei könnten die nötigen Reformen nur funktionieren, wenn man alle mitnehme und nicht einzelne Gruppen immer die Last trügen.

Der CDU-Wirtschaftsrat, ein parteinaher Unternehmer-Verein, hatte am Wochenende eine Debatte über eine Privatisierung von Zahnarztkosten angestoßen. Zahnarztbehandlungen sollten aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung herausgenommen werden. Ein Regierungssprecher hat bereits betont, dass Schwarz-Rot derzeit keine derartigen Reformpläne habe.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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