Militärische Spannungen: Explosionen im Iran gemeldet

Vor dem Marinemanöver der iranischen Revolutionsgarden kommt es zu Detonationen. Anschlagsgerüchte nach einer Explosion in einer Stadt am Persischen Golf werden dementiert.

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Inmitten wachsender Kriegssorgen haben sich im Iran mehrere Explosionen ereignet. Eine wurde von iranischen Medien in der Hafenmetropole Bandar Abbas am Persischen Golf gemeldet. Betroffen sei ein Wohngebäude in der südlichen Stadt Bandar Abbas, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den Katastrophenschutz der Provinz Hormusgan.

Auch nahe der iranischen Hauptstadt Teheran wurde von Augenzeugen mindestens eine Explosion gemeldet. Das iranische Online-Portal "Nur News" berichtete zudem unter Berufung auf den Feuerwehrchef der Stadt Ahwas im Südwesten des Landes, dass sich dort eine Gasexplosion ereignet habe. Den Angaben nach gab es vier Tote.

Nachrichtenagentur dementiert Gerüchte

Die Nachrichtenagentur Tasnim, die den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) nahesteht, dementierte Gerüchte, wonach die Explosion in Bandar Abbas ein Anschlagsversuch auf den Kommandeur der IRGC-Marine, Aliresa Tangsiri, gewesen sei.

Die staatliche Nachrichtenagentur Irna veröffentlichte ein Foto einer teilweise zerstörten Häuserfront eines mehrgeschossigen Wohnhauses. Der Grund für die Explosion sei noch unklar, hieß es.

Sorge vor einem Krieg

In Kürze beginnt ein dreitägiges Marinemanöver der iranischen Revolutionsgarden im Persischen Golf, an dem auch China und Russland teilnehmen sollen. Hintergrund sind militärische Spannungen. US-Präsident Donald Trump hatte eine Flotte samt Flugzeugträger in die Region verlegt. Der Republikaner hatte der Führung in Teheran wiederholt gedroht, in dem Land einzugreifen, nachdem der Sicherheitsapparat brutal gegen Proteste vorgegangen war.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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