Donald Trump: Dieser Absturz lässt "The Don" komplett eskalieren
Nur noch 37 Prozent der Amerikaner unterstützen Donald Trump als Präsident, während 61 Prozent seine Amtsführung ablehnen - der schwächste Wert seit Beginn seiner zweiten Regierungszeit. Der Präsident selbst bezeichnet die Umfragen als Fälschungen und droht mit juristischen Konsequenzen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trumps Sinkflug hält an
- Trump attackiert Umfragen und droht mit Klagen
- Warnung vor Niederlage bei Kongresswahlen
Die Beliebtheitswerte von US-Präsident Donald Trump sind auf einen historischen Tiefpunkt seiner zweiten Regierungszeit gesunken. Eine aktuelle Erhebung des Pew Research Center zeigt, dass nur noch 37 Prozent der befragten US-Bürger die Arbeit des Präsidenten gutheißen. Gleichzeitig lehnen 61 Prozent seine Amtsführung ab, was zu einem Netto-Zustimmungswert von minus 24 Prozentpunkten führt.
- Die repräsentative Umfrage wurde zwischen dem 20. und 26. Januar durchgeführt und basiert auf den Antworten von 8.512 erwachsenen US-Bürgern.
- Die Fehlerquote liegt bei plus oder minus 1,4 Prozentpunkten.
Donald Trumps Sinkflug hält an
Die Zahlen markieren den schwächsten Wert seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit. Die aktuellen Zahlen sind das Ergebnis eines kontinuierlichen Abwärtstrends, der sich über mehr als ein Jahr erstreckt. Im Februar 2025 lag die Zustimmung noch bei 47 Prozent, fiel dann auf 40 Prozent im April, stieg kurzzeitig auf 41 Prozent im Juni, bevor sie im August auf 38 Prozent sank. Im September erreichte sie 40 Prozent, ehe der neue Tiefstand von 37 Prozent gemessen wurde.
- Die Unzufriedenheit mit Trumps Leistung zeigt sich auch in der Bewertung der Amtsführung: Die Hälfte aller Befragten gibt an, dass Trumps Handlungen seit Amtsantritt schlechter ausgefallen sind als von ihnen erwartet. Nur 21 Prozent bewerten seine Arbeit als besser als erhofft.
- Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) geht davon aus, dass Trump langfristig kein erfolgreicher Präsident sein wird. Dieser Wert ist im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozentpunkte gestiegen, wobei der Anstieg hauptsächlich bei demokratischen Wählern zu verzeichnen ist.
Trump attackiert Umfragen und droht mit Klagen
Der Präsident selbst weist die schlechten Umfragewerte entschieden zurück. In einem Beitrag auf Truth Social bezeichnete Trump Erhebungen in der vergangenen Woche als "Fake Polls", die "wirklich AUSSER KONTROLLE" seien. Er behauptete, die USA hätten unter seiner Führung "die großartigste Wirtschaft in der Geschichte unseres Landes" und "die stärkste Grenze der Geschichte".
Trump beklagte sich, dass die Umfragen ihn in den niedrigen 40er-Prozentbereichen sähen, obwohl niemand jemals einen Job wie er gemacht habe. Er beschuldigte die "New York Times" und andere Medien, wissentlich falsche Umfragen zu veröffentlichen, und sprach von "gestörten" und "kranken" Akteuren, die am "TRUMP DERANGEMENT SYNDROME" litten.
Der Präsident verwies auf eine Klage, die er eingereicht habe und die ihren Weg durch die Gerichte nehme. Die Medien müssten "einen Preis für FAKE UND BETRÜGERISCHE NACHRICHTEN zahlen", so Trump.
Warnung vor Niederlage bei Kongresswahlen
Die sinkenden Zustimmungswerte könnten erhebliche Konsequenzen für die anstehenden Zwischenwahlen im November 2026 haben. Nach Einschätzung des Pew Research Center dürften die schwachen Umfragedaten und das schwindende Vertrauen in Trumps Führungsqualitäten das politische Klima vor den Midterm-Wahlen prägen. Besonders besorgniserregend für die Republikaner ist der Rückgang der Unterstützung innerhalb der eigenen Partei.
Harry Enten, Chefanalyst für Daten bei CNN, zog auf X einen direkten Vergleich zur Biden-Regierung: "Die Wirtschaft hat Bidens Präsidentschaft lebendig aufgefressen, und jetzt tut sie dasselbe mit Trumps." Trumps Netto-Zustimmung zur Wirtschaft liege mit minus 20 Prozentpunkten auf dem gleichen Niveau wie Biden zu diesem Zeitpunkt seiner Amtszeit.
Enten warnte, dass die Geschichte zeige: Ein Präsident mit negativen Wirtschaftswerten führe dazu, dass seine Partei das Repräsentantenhaus bei den Midterms verliere. Das Weiße Haus steht unter erhöhtem Druck, die negative Stimmung zu Wirtschafts- und Immigrationsfragen umzukehren.
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rut/news.de
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