Donald Trump: Insiderin warnt vor dem Fall seiner Regierung - weil ein Puzzlestück fehlt
Eine frühere Trump-Vertraute enthüllt, wie es um den inneren Zirkel des US-Präsidenten steht. Im Vergleich zu Trumps erster Amtszeit fehle ein entscheidender Faktor, der die zweite Regierung sogar zu Fall bringen könnte.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump wird "manipuliert" von Vize-Stabschef laut Insiderin
- Jared Kushner fungierte bei Donald Trump als Bremsklotz gegen radikale Vorstöße
- Trumps Machtzentrum zeugt von "bedingungsloser Loyalität"
Eine frühere Mitarbeiterin der Trump-Regierung schlägt Alarm wegen dramatischer Veränderungen in der aktuellen Administration. Olivia Troye, die in Donald Trumps erster Amtszeit für den damaligen US-Vizepräsidenten Mike Pence mit Fragen der nationalen Sicherheit betraut war, identifiziert das Fehlen von Trump-Tochter Ivanka und deren Ehemann Jared Kushner als entscheidenden Faktor, der die zweite Regierung destabilisieren könnte.
Donald Trump wird "manipuliert" von Vize-Stabschef laut Insiderin
Im Podcast "The Court of History" von Sydney Blumenthal und Sean Wilentz erläuterte Troye ihre Beobachtungen. Ohne die moderierende Präsenz des Ehepaars agiere Stephen Miller, der stellvertretende Stabschef, nun vollkommen ungebremst. Kushner habe in der ersten Amtszeit aufgrund seines Ansehens im Weißen Haus dämpfend auf Miller einwirken können.
Die Insiderin warnt, dass Miller gelernt habe, Trump für seine persönlichen Ziele "zu manipulieren". Dies betreffe insbesondere den Aufbau eines "Einwanderungssystems", das die Administration bereits in rechtliche Bedrängnis gebracht habe. Bei "Raw Story" wird sogar über einen möglichenFall der Regierung spekuliert.
Jared Kushner fungierte bei Donald Trump als Bremsklotz gegen radikale Vorstöße
Troye beschreibt, wie Jared Kushner in der ersten Regierungsperiode eine stabilisierende Funktion ausübte. Sein Einfluss im Weißen Haus verschaffte ihm die notwendige Autorität, um Stephen Miller in Schach zu halten. Bei zahlreichen Gelegenheiten wurde er hinzugezogen, um gegen besonders weitreichende politische Initiativen zu argumentieren. Besonders in diplomatischen Angelegenheiten wirkte Kushner ausgleichend.
Diese mäßigende Kraft sei vollständig verschwunden, betont die ehemalige Regierungsmitarbeiterin. Miller könne seine Agenda ohne nennenswerten Widerstand bei Trump verfolgen. Das innere Machtzentrum zeichne sich mittlerweile durch "bedingungslose Loyalität und offensichtliche Korruption" aus.
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rut/news.de
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