Donald Trump: US-Präsident "nicht bei Sinnen" - Trump-Verbündeter schlägt Alarm

Ein enger Trump-Verbündeter schlägt Alarm! Nach einem Treffen in Mar-a-Lago bezeichnet der slowakische Premier Donald Trump als "gefährlich" und "nicht bei Sinnen". Das Weiße Haus reagiert empört und bestreitet alles.

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Ein Verbündeter von Donald Trump hegt Zweifel am Geisteszustand des US-Präsidenten. (Foto) Suche
Ein Verbündeter von Donald Trump hegt Zweifel am Geisteszustand des US-Präsidenten. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
  • Schock in Mar-a-Lago: Slowakischer Premier Robert Fico beschreibt Donald Trump als "nicht bei Sinnen"
  • EU alarmiert: Ficos Bedenken über Trumps Geisteszustand verunsichern europäische Staatschefs
  • Weißes Haus reagiert empört: Bericht wird als "absolut totale Fake News" zurückgewiesen

Brisanter Medienbericht: Der slowakische Regierungschef Robert Fico soll sich nach einem Treffen Mit Donald Trump in Mar-a-Lago schockiert über dessen Geistzustand geäußert haben. Beim EU-Gipfel in der vergangenen Woche teilte er den anderen Staats- und Regierungschefs mit, dass er über die Art und Weise, wie der US-Präsident mit ihm gesprochen habe, besorgt sei. Fico bezeichnete den 79-Jährigen als "nicht bei Sinnen" und "gefährlich", wie "Politico" unter Berufung auf fünf europäische Diplomaten berichtet. Besonders brisant: Fico gilt eigentlich als einer der wenigen Trump-Unterstützer innerhalb der EU. Dennoch zeigte er sich nach der Begegnung am 17. Januar zutiefst beunruhigt über die "geistige Verfassung" des amerikanischen Präsidenten. EU-Diplomaten beschrieben den slowakischen Premier nach dem Treffen als "traumatisiert".

Brisante Enthüllungen: Trump-Verbündeter äußert Bedenken zum Geisteszustand des US-Präsidenten

Das Treffen zwischen Fico und Trump fand am 17. Januar auf dem Anwesen des US-Präsidenten in Florida statt. Nur fünf Tage später, am 22. Januar, teilte der slowakische Premier seine Bedenken mit europäischen Amtskollegen in Brüssel. Der Anlass war ein kurzfristig einberufener EU-Sondergipfel zu den transatlantischen Beziehungen. Auslöser für das Krisentreffen waren Trumps Drohungen, Grönland zu annektieren. Der US-Präsident hatte zuvor acht europäischen Ländern mit neuen Zöllen gedroht, weil diese angeblich seine Grönland-Pläne blockierten. Fico äußerte seine Sorgen nicht während der offiziellen Gespräche, sondern in einer informellen Runde mit einigen Staats- und Regierungschefs sowie hochrangigen EU-Vertretern. Keiner der befragten Diplomaten wusste jedoch, was Trump konkret zu Fico gesagt hatte.

Weißes Haus reagiert erzürnt und weist Bericht zurück

Die privaten Äußerungen Ficos stehen in krassem Gegensatz zu seinem öffentlichen Auftreten. In einem Facebook-Video nach dem Mar-a-Lago-Besuch stellte der slowakische Premier seinen Zugang zu Trump als Zeichen "hohen Respekts und Vertrauens" dar. Er betonte, Washington habe seine Einschätzung eingeholt, weil die Slowakei "kein Brüsseler Papagei" sei. Das Weiße Haus wies den Bericht entschieden zurück. Sprecherin Anna Kelly bezeichnete die Darstellung als "absolut totale Fake News von anonymen europäischen Diplomaten, die versuchen, relevant zu sein". Das Treffen sei "positiv und produktiv" verlaufen. Ein hochrangiger Regierungsbeamter, der bei dem Gespräch anwesend war, erklärte, er könne sich an keine unangenehmen Momente erinnern. Die Begegnung sei angenehm und normal gewesen.

Europas Führungskräfte zunehmend beunruhigt

Auch unabhängig von Ficos Schilderungen wächst unter europäischen Staats- und Regierungschefs die Sorge über Trumps "Unberechenbarkeit". Fragen zur Gesundheit des US-Präsidenten werden laut einem EU-Beamten "auf allen Ebenen zunehmend zum Gesprächsthema" – sowohl in Brüssel als auch zwischen den Hauptstädten. Trump selbst weist derartige Vorwürfe vehement zurück. Gegenüber dem "New York Magazine" erklärte der 79-Jährige diese Woche, er leide nicht an Alzheimer. Beim EU-Gipfel vergangene Woche warnten Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Kanzler Friedrich Merz ihre Amtskollegen, dass Europa unabhängiger von den USA werden müsse. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte anschließend, ein "fester", aber "nicht eskalierender" Umgang mit Trump sei die richtige Strategie.

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