Donald Trump: Trump-Nichte fassungslos - sie spricht von "Erpressung"

Donald Trumps Nichte Mary enthüllt einen Deal der US-Regierung, der ihrer Ansicht nach ein "System der Erpressung" offenlegt. Die Psychologin spricht von einem gesetzlosen Regime, das täglich gefährlicher werde.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump sieht sich einer neuen Attacke seiner Nichte ausgesetzt. (Foto) Suche
Donald Trump sieht sich einer neuen Attacke seiner Nichte ausgesetzt. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller
  • Trump-Nichte Mary warnt vor gefährlicher Politik ihres Onkels
  • Trump-Nichte enthüllt "Muster der Nötigung"
  • Donald Trump ohne "Interesse am Schutz der Verfassung"
  • Donald Trump ist "jeden Tag wachsende Gefahr für unsere Sicherheit"

Die Nichte von US-Präsident Donald Trump hat in einem Essay wieder einmal scharfe Kritik an der aktuellen Regierungspolitik geübt. Mary Trump, die als Psychologin und Autorin tätig ist, wirft ihrem Onkel vor, ein "System der Erpressung" gegenüber den Bundesstaaten zu etablieren.

Mary Trump hat sich seit Jahren als prominente Kritikerin ihres Onkels profiliert. 2020 veröffentlichte sie das Enthüllungsbuch "Zu viel und nie genug", in dem sie den Präsidenten als "völlig unfähig, dieses Land zu führen" bezeichnete und warnte, es sei "gefährlich, ihm dies zu erlauben". Donald Trump nannte das Werk "schändlich" und erklärte gegenüber dem damaligen Fox-News-Moderator Chris Wallace, seine Nichte sei "nicht gerade ein Familienliebling" gewesen.

Trump-Nichte Mary warnt vor gefährlicher Politik ihres Onkels

Nach Einschätzung von Mary Trump versucht die Regierung, die Staaten mit fragwürdigen rechtlichen Mitteln zur Zusammenarbeit bei ihren Einwanderungsmaßnahmen zu zwingen. Die Psychologin beschreibt das Vorgehen als zunehmend gesetzlos und sieht darin eine wachsende Bedrohung.

Bei Substack warnt Mary Trump eindringlich vor den Folgen dieser Politik für grundlegende amerikanische Werte. Sie bezeichnet das Verhalten als beispiellos gefährlich für die demokratischen Grundprinzipien des Landes.

Trump-Nichte enthüllt "Muster der Nötigung"

Als konkretes Beispiel führt Mary Trump eine Vereinbarung mit dem Bundesstaat Minnesota an. Der Generalstaatsanwalt habe dabei zugestimmt, dass Einwanderungsbeamte aus dem Staat abgezogen werden. Im Gegenzug verpflichtete sich Minnesota zur Herausgabe der staatlichen Wählerverzeichnisse. Zudem garantierte die Staatsregierung, die bestehenden Sanctuary-City-Richtlinien aufzuheben.

  • Beide Zugeständnisse zählen zu den politischen Prioritäten der Trump-Regierung. Mary Trump sieht in dieser Art von Vereinbarung ein klares Muster der Nötigung.
  • Die Psychologin kritisiert, dass Bundesstaaten auf diese Weise unter Druck gesetzt werden. Sie müssten zwischen bundesstaatlichen Eingriffen und der Aufgabe eigener Schutzpolitiken wählen.

Donald Trump ohne "Interesse am Schutz der Verfassung"

In ihrer Analyse geht Mary Trump noch weiter und beschreibt grundsätzliche Verfehlungen bei Trump.

  • "Es lässt sich nicht länger leugnen, dass das Trump-Regime vollständig außerhalb der Grenzen grundlegender menschlicher Anständigkeit und unserer gemeinsamen Werte operiert", schreibt sie.

Die Regierung zeige kein Engagement für demokratische Grundwerte.

  • "Es ist ein gesetzloses Regime, das keinerlei Interesse daran hat, die Verfassung zu schützen und zu verteidigen, die darin verankerten Rechte oder das Leben, die Freiheit und das Glück irgendeines Menschen in diesem Land", führt die Psychologin aus.

Ihre Wortwahl ist bewusst drastisch gewählt. Mary Trump will damit auf die ihrer Ansicht nach existenzielle Bedrohung für das amerikanische Rechtssystem aufmerksam machen.

Donald Trump ist "jeden Tag wachsende Gefahr für unsere Sicherheit"

Die Psychologin warnt abschließend vor einer gefährlichen Dynamik in der Regierungspolitik. Mary Trump beschreibt das gesetzlose Vorgehen und die Härte der Maßnahmen als sich selbst verstärkenden Kreislauf. Dieser Prozess beschleunige sich kontinuierlich, betont sie in ihrem Essay.

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