Donald Trump: Reisepläne plötzlich geändert - "The Don" soll "in Schwierigkeiten" stecken
Donald Trump ändert plötzlich seine Pläne - und zwar ziemlich drastisch. Während politische Beobachter darin ein Zeichen der Panik des US-Präsidenten sehen, reagieren die Demokraten mit unverhohlenem Jubel.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump: Beweist dieser Schritt die Panik im Weißen Haus?
- Demokraten freuen sich über Trump-Auftritte
- Republikaner in der Trump-Zwickmühle
- Kein Interesse an Donald Trump mehr
Donald Trump wird in den kommenden Wochen das Weiße Haus verlassen, um wöchentlich für die Zwischenwahlen im November zu werben - eine Entscheidung, die politische Beobachter aufhorchen lässt. Wie "Politico" berichtet, startet der US-Präsident überraschend früh mit seinen Kampagnenauftritten.
Donald Trump: Beweist dieser Schritt die Panik im Weißen Haus?
Die Strategie weicht deutlich vom üblichen Vorgehen ab. Beim letzten Mal wartete man dem Blatt zufolge bis nach dem Labor Day im September, bevor der US-Präsident auf Wahlkampftour ging. Dass Trump bereits im Januar aktiv wird, interpretieren politische Strategen als deutliches Signal für Nervosität in der Regierungszentrale.
Die Frage, ob diese ungewöhnlich frühe Mobilisierung ein Indiz dafür sei, dass man im Weißen Haus die eigene Lage als kritisch einschätze, bejahte Sarah Matthews, ehemalige Mitarbeiterin der ersten Trump-Regierung, im Gespräch mit MSNBC. Die Entscheidung, Trump derart früh auf Tournee zu schicken, spreche eine deutliche Sprache.
- "Ich denke, dass diese Entscheidung des Weißen Hauses, ihn so früh auf die Kampagnenstrecke zu schicken, zeigt, dass sie besorgt sind", führte Matthews aus.
- Der Zeitpunkt der Aktion verrate mehr als jedes offizielle Statement.
Demokraten freuen sich über Trump-Auftritte
Die Ankündigung sorgt bei den Demokraten für unverhohlen gute Laune. Yasmin Radjy, Strategin der Organisation Swing Left, musste lachen, als sie im MSNBC-Interview nach ihrer Einschätzung gefragt wurde.
- "Ich denke, das ist großartig für die Demokraten", erklärte sie mit spürbarer Erheiterung.
Ihre Partei heiße Trump in jedem umkämpften Wahlbezirk willkommen, so Radjy. Die Begründung liefert sie gleich mit: Der Präsident sei außerordentlich unbeliebt.
- "Umfrage für Umfrage" zeige, wie schlecht er bei den entscheidenden Wechselwählern abschneide.
Diese Einschätzung deckt sich mit der Analyse von Sarah Matthews. Die republikanische Strategin hatte zuvor im selben Interview betont, dass die bevorstehenden Kampagnenauftritte "wahrscheinlich wie Musik in den Ohren der Demokraten" klingen dürften. Üblicherweise meidet eine Partei Auftritte eines unpopulären Präsidenten - die Demokraten dagegen sehen darin eine Chance.
Republikaner in der Trump-Zwickmühle
Für republikanische Kandidaten wird Trumps Präsenz zum Dilemma. Sarah Matthews erläuterte die Problematik: Zwar steht Trump selbst nicht zur Wahl, doch seine Politikentscheidungen sehr wohl - und die hätten sich in Umfragen als höchst unbeliebt erwiesen. Als Kandidat der Republikaner wolle man vermutlich nicht gemeinsam mit dem Präsidenten auftreten.
Die Schwierigkeit liege auf der Hand, so Matthews. Wie solle man den Wählern erklären, was Trump da von sich gebe? Er werde bei seinen Auftritten verkünden, man habe die Inflation besiegt und die Wirtschaft laufe hervorragend. Doch wie bringe man das mit der Lebensrealität der Menschen in Einklang, die genau das Gegenteil erleben?
Kein Interesse an Donald Trump mehr
In früheren Wahlzyklen habe Trump durchaus eine nützliche Rolle für die Republikanische Partei gespielt, räumte Sarah Matthews ein. Auch wenn sein Name nicht auf dem Stimmzettel stand, gelang es ihm, die Parteibasis zu begeistern und Wähler zu mobilisieren, die sonst eher zur Stimmabgabe-Verweigerung neigten. Diese Fähigkeit machte ihn zu einem wertvollen Aktivposten bei Zwischenwahlen.
Die Situation für 2026 stelle sich jedoch fundamental anders dar, erklärte die Strategin. Während Trumps Name früher mobilisierend wirkte, könnte seine physische Präsenz auf dem Wahlkampfpfad nun zum Ballast für republikanische Kandidaten werden.
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rut/news.de
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