Donald Trump: Riesiger blauer Fleck tauchte plötzlich auf - Weißes Haus liefert Erklärung

Nicht seine Worte, sondern seine Hand steht plötzlich im Fokus: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos sorgt Donald Trump mit einem riesigen blauen Fleck für Aufsehen. Innerhalb weniger Minuten taucht der Bluterguss auf und heizt neue Spekulationen über den Gesundheitszustand des US-Präsidenten an.

Von news.de Redakteurin - Uhr

US-Präsident Donald Trump applaudiert während der Unterzeichnungszeremonie seiner Board of Peace-Initiative auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums. (Foto) Suche
US-Präsident Donald Trump applaudiert während der Unterzeichnungszeremonie seiner Board of Peace-Initiative auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums. Bild: picture alliance/dpa/AP | Markus Schreiber
  • Blauer Fleck sorgt für Aufsehen: Bei Trump fällt in Davos plötzlich ein massiver Bluterguss an der linken Hand auf.
  • Erklärung aus dem Weißen Haus: Der Präsident habe sich an einer Tischkante gestoßen – später spricht Trump selbst von Aspirin.
  • Gerüchte explodieren: In sozialen Netzwerken wird erneut über Trumps Gesundheitszustand spekuliert.

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos sorgte Donald Trump erneut für Aufsehen. Und das nicht nur wegen seinen Aussagen, sondern wegen seiner linken Hand. Dort war ein riesiger blauer Fleck zu sehen. Fotografen hielten den deutlich sichtbaren Bluterguss fest, der während einer Unterzeichnungszeremonie am Donnerstag (22.01.2026) plötzlich auftauchte. Das Weiße Haus reagierte prompt mit einer Erklärung: Der 79-jährige US-Präsident habe sich an einer Tischkante gestoßen.

Videoaufnahmen vom Beginn der Zeremonie zeigten zunächst keine auffälligen Verfärbungen an Trumps linke Hand. Etwa zehn Minuten später, nachdem der US-Präsident mehrere Dokumente unterzeichnet hatte, war der Bluterguss jedoch deutlich erkennbar. Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses bestätigte gegenüber CNN, dass Fotos vom Vortag und vom Morgen keinerlei Verfärbungen gezeigt hätten.

Blaue Flecken sorgen seit Monaten für Spekulationen

Die auffälligen Verfärbungen an den Händen von Trump sind kein neues Phänomen. Bereits in den vergangenen Monaten hatten solche Flecken immer wieder Spekulationen über den Gesundheitszustand des US-Präsidenten aufgelöst. Die Aufmerksamkeit verstärkte sich, als der Präsident begann, die Flecken mit dichtem Make-up und Verbänden zu kaschieren oder sie mit der anderen Hand vor Kameras abzuschirmen. Ende vergangenen Jahres weckten dann auch blaue Flecken an der linken Hand weitere Fragen. Als zusätzliche Erklärung für die Verfärbungen hatten Trump und seine Sprecherin in der Vergangenheit auch auf häufiges Händeschütteln verwiesen.

Ein blauer Fleck an Trumps Hand löste erneut Spekulationen über seinen Gesundheitszustand aus. (Foto) Suche
Ein blauer Fleck an Trumps Hand löste erneut Spekulationen über seinen Gesundheitszustand aus. Bild: picture alliance/dpa/AP | Markus Schreiber

Weißes Haus erklärt Prellung – Trump spricht über Aspirin

Auch dieses Mal lieferte Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, wenig später eine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall. Demnach stieß sich Trump während einer Veranstaltung des Friedensrats mit der Hand an der Ecke des Unterzeichnungstisches. Die Folge: eine sichtbare Prellung. Trump selbst äußerte sich an Bord der Air Force One auf dem Rückflug in die USA gegenüber Journalisten zu dem Vorfall. "Ich nehme das große Aspirin", erklärte er gegenüber den Reportern. "Wenn man das große Aspirin nimmt, sagen sie einem, dass man blaue Flecken bekommt." Seine Ärzte hätten ihm versichert, er sei gesund genug, um auf das Medikament zu verzichten – doch Trump lehnte ab: "Ich gehe kein Risiko ein."

"Warum muss er bei allem, was er sagt, lügen?" Diskussionen über Trumps Gesundheit

Mitschnitte von Trumps Pressestatement heizen die Gerüchte um seinen Gesundheitszustand an:

  • "Die Lügen werden schlimmer, wenn die Demenz einsetzt", schreibt ein X-Nutzer.
  • "Das ist bei weitem die schlüssigste und plausibelste Aussage, die Trump seit Wochen gemacht hat", heißt es in einem Tweet.
  • "Ist Autoritarismus eine Nebenwirkung der Einnahme von Aspirin?", fragt sich ein anderer X-Nutzer.
  • "Hand an einem Tisch gestoßen ... große Prellung.Kugel 'traf' Ohr ... keine sichtbaren Schäden oder Narben... Ja ... passt alles", ist in einem weiteren Tweet zu lesen.
  • "Warum nimmt der fitteste Präsident der Weltgeschichte Aspirin?", schreibt ein X-Nutzer.
  • "Wenn jemand Trump glaubt, ist er entweder ein Sektenmitglied oder ein Idiot", heißt es in einem Tweet.
  • "Er ist entweder aus Pappmaché oder bekommt intravenöse Behandlungen über seine Hand. Es gibt nicht genug Aspirin auf der Welt", meint ein anderer X-Nutzer.
  • "Warum muss er bei allem, was er sagt, lügen? Du weißt doch, wenn sein Arzt gesagt hätte, er müsse es nicht nehmen, hätte er es nicht getan. Niemand ist eitler als dieser verdammte Mistkerl. Er schminkt sich, um ein paar Hautunreinheiten zu überdecken! Warum muss er lügen? Es ist eine Obsession", ist in einem weiteren Tweet zu lesen.

Trump-Arzt bestätigt hohe Aspirin-Dosis

In einem kürzlich erschienenen Interview mit dem "Wall Street Journal" hatte der Präsident eingeräumt, seit Jahren täglich eine höhere Aspirin-Dosis einzunehmen als medizinisch empfohlen. Sein Leibarzt Dr. Sean Barbabella bestätigte eine tägliche Einnahme von 325 Milligramm – die Mayo Clinic empfiehlt zur Herzprävention üblicherweise nur 75 bis 100 Milligramm.

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