Donald Trump: Das war pure Absicht - "The Don" provoziert mit Diktator-Spruch
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos sorgte Donald Trump mit einer brisanten Aussage für Aufsehen: Während eines Abendempfangs mit Konzernchefs erklärte der US-Präsident, es sei mitunter notwendig, einen Diktator zu haben.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump löst Wirbel mit neuem "Diktator"-Spruch aus
- "Ich bin ein Diktator" - Trumps provokante Selbstbezeichnung
- Trump spielt immer wieder mit Diktator-Aussagen
- Donald Trump verteidigt sich mit "gesundem Menschenverstand"
Bei einem Abendempfang für Führungskräfte während des Weltwirtschaftsforums in der Schweiz fiel US-Präsident Donald Trump einmal mehr mit einer kontroversen Aussage auf. Videos des Vorfalls sind unter anderem beim Kurznachrichtendienst X zu sehen.
Donald Trump löst Wirbel mit neuem "Diktator"-Spruch aus
Er erklärte dort, dass "man manchmal einen Diktator brauche". Trump bezog sich dabei auf seine Ansprache, die er am selben Tag gehalten hatte. Er zeigte sich überrascht über die angebliche Resonanz und sagte: "Ich kann es kaum glauben, wir bekamen gute Kritiken für diese Rede. Normalerweise sagen sie: 'Er ist ein schrecklicher Diktator-Typ. Ich bin ein Diktator.' Aber manchmal braucht man einen Diktator."
"Ich bin ein Diktator" - Trumps provokante Selbstbezeichnung
Der US-Präsident griff in seiner Aussage die wiederkehrende Kritik auf, mit der er seit Jahren konfrontiert wird. Gegner werfen ihm regelmäßig vor, autoritäre Tendenzen zu zeigen und demokratische Normen zu missachten.
Trump verwendete dabei selbst das Wort "Diktator" in Bezug auf seine Person. Er räumte ein, dass ihm dieser Vorwurf häufig gemacht werde, rechtfertigte dann aber diese Eigenschaft mit dem Argument der Notwendigkeit. Statt die Diktator-Vorwürfe zurückzuweisen, bestätigte er sie indirekt und versuchte gleichzeitig, sie positiv umzudeuten.
Trump spielt immer wieder mit Diktator-Aussagen
Es handelt sich nicht um das erste Mal, dass Donald Trump sich derart äußert. Bereits im vergangenen August hatte er ähnliche Bemerkungen gemacht.
- Damals sah sich der Präsident mit heftiger Kritik wegen seines kompromisslosen Vorgehens in der Hauptstadt Washington konfrontiert. In seiner Reaktion darauf führte Trump an: "Viele Leute sagen: 'Vielleicht mögen wir einen Diktator.'"
- Mit dieser Aussage versuchte er, die Kritiker zurückzuweisen und zugleich Unterstützung für seine harte Gangart zu suggerieren.
- Die jetzigen Äußerungen in Davos fügen sich in ein wiederkehrendes Muster ein, bei dem Trump die Diktator-Thematik aufgreift.
Donald Trump verteidigt sich mit "gesundem Menschenverstand"
Direkt im Anschluss an seine provokante Äußerung im August distanzierte sich Trump jedoch wieder von der Diktator-Bezeichnung. Er betonte unmittelbar danach: "Ich bin kein Diktator. Ich bin ein Mann mit großem gesunden Menschenverstand."
Diese Verteidigung zeigt die Ambivalenz in Trumps Rhetorik zu diesem Thema. Einerseits spielt er mit dem Begriff und deutet an, dass autoritäre Führung manchmal nötig sei. Andererseits weist er den Vorwurf zurück, wenn er direkt als Diktator bezeichnet wird.
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rut/news.de
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