Donald Trump in Davos: Geschwollene Knöchel und schwieriger Gang - diese Anzeichen alarmieren

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos rutschte Donald Trumps Hosenbein nach oben – und enthüllte mehr als dem Weißen Haus lieb sein dürfte. Die stark geschwollenen Knöchel des 79-Jährigen sind nur eines von mehreren Warnsignalen, die Fragen über den Gesundheitszustand des mächtigsten Mannes der Welt aufwerfen.

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Im Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte (l) rutscht dem US-Präsidenten Donald Trump (r) das Hosenbein hoch. Seine Knöchel wirken auffällig geschwollen. (Foto) Suche
Im Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte (l) rutscht dem US-Präsidenten Donald Trump (r) das Hosenbein hoch. Seine Knöchel wirken auffällig geschwollen. Bild: dpa/AP/Evan Vucci
  • Donald Trump in Davos: Sein Alter lässt sich nur schwer verbergen
  • Geschwollene Knöchel des US-Präsidenten nach langer Anreise in die Schweiz
  • Schwieriger Gang und dicke Knöchel - er kann seinen körperlichen Verfall nicht mehr verbergen

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos zog US-Präsident Donald Trump am Mittwoch alle Aufmerksamkeit auf sich – allerdings nicht nur wegen seiner politischen Aussagen. Als der 79-Jährige mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte zusammentraf, rutschte seine Hose nach oben und entblößte stark angeschwollene Knöchel, die laut "Daily Beast" regelrecht über seine Schuhe quollen.

Donald Trumps Gesundheitszustand: Aufgedunsene Knöchel sorgen für weitere Spekulationen

Der Kontrast zu anderen Anwesenden war frappierend, wie mehrere Bilder zeigen: Neben Außenminister Marco Rubios schlanken Fesseln wirkten Trumps Knöchel geradezu aufgedunsen. Die auffälligen Schwellungen begleiteten den ältesten je vereidigten US-Präsidenten durch sämtliche Termine des Tages – von der Hauptbühne des Forums bis zu den bilateralen Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi und dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin.

Veneninsuffizienz-Diagnose bekannt – Trump verzichtet auf medizinische Empfehlungen

Die Ursache für die massiven Schwellungen ist längst dokumentiert: Bereits im vergangenen Juli gab das Weiße Haus bekannt, dass bei Trump eine chronische Veneninsuffizienz festgestellt wurde. Bei dieser vor allem bei älteren Menschen verbreiteten Erkrankung staut sich das Blut aufgrund mangelhafter Durchblutung in den Beinen.

Kompressionsstrümpfe, die Ärzte bei solchen Beschwerden üblicherweise empfehlen, lehnt Trump übrigens ab. Gegenüber dem "Wall Street Journal" erklärte er am Neujahrstag, er habe sie ausprobiert, aber sie hätten ihm "nicht gefallen".

Lange Anreise nach Davos - Air Force One musste umkehren

Die beschwerliche Anreise dürfte die Symptome zusätzlich verschlimmert haben. Wegen eines elektrischen Defekts musste die Air Force One am Dienstagabend umkehren, der zweite Startversuch nach Mitternacht verlängerte die Reisezeit um fast drei Stunden. Kameras zeigten einen sichtlich erschöpften Präsidenten, der am Mittwochmorgen nur sehr langsam die Gangway hinabstieg. 

User im Netz fiel sein "schwieriger Gang" sofort auf:

Mysteriöse Blutergüsse an beiden Händen - wie krank ist Donald Trump?

Neben den geschwollenen Knöcheln fielen auch hartnäckige violette Verfärbungen auf Trumps Händen auf - und das nicht das erste Mal. Einen auffälligen Bluterguss auf dem rechten Handrücken erklärte das Weiße Haus in der Vergangenheit mit einer Kombination aus kräftigem Händeschütteln und der Einnahme von Aspirin zur Herzprävention.

Diese Begründung verlor jedoch im Dezember erheblich an Überzeugungskraft, als auch an Trumps linker Hand ähnliche Verfärbungen sichtbar wurden. Schließlich schüttelt der Präsident Hände üblicherweise mit der rechten Hand.

Trump-Sprecherin weicht Frage zur Gesundheit aus

Auf Nachfragen zu Trumps Gesundheitszustand reagierte Sprecherin Liz Huston gegenüber dem "Daily Beast" ausweichend und bezeichnete den Präsidenten als "den scharfsinnigsten, zugänglichsten und tatkräftigsten Präsidenten in der modernen amerikanischen Geschichte".

Verwechslung von Grönland und Island befeuert Debatte über geistige Fitness

Während seiner zweiten Amtszeit sieht sich Trump zunehmend mit Fragen zu seinem körperlichen und geistigen Zustand konfrontiert – eine Prüfung, die zuvor bereits seinen Vorgänger Joe Biden begleitete. Die Rede des Präsidenten vor dem Weltwirtschaftsforum am Mittwoch lieferte Kritikern neue Munition.

In seinem Auftritt verwechselte Trump Grönland mit Island und schien zeitweise zu vergessen, dass er das Präsidentenamt innehat. Diese Aussetzer lösten umgehend Forderungen aus, sein Kabinett solle ihm gemäß dem 25. Verfassungszusatz die Amtsgewalt entziehen.

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