Donald Trump: Absturz immer dramatischer - er ist auf dem Tiefpunkt angelangt

Während Donald Trump von einem beispiellosen Wirtschaftsboom schwärmt, stürzen seine Zustimmungswerte auf den niedrigsten Stand seiner zweiten Amtszeit. Mit 37 Prozent erreicht der US-Präsident einen neuen Negativrekord.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trumps Zustimmungswerte befinden sich auf Talfahrt. (Foto) Suche
Donald Trumps Zustimmungswerte befinden sich auf Talfahrt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump auf dem Tiefpunkt angekommen
  • Donald Trump verliert immer mehr an Zustimmung
  • Historischer Negativrekord für Trump bei Wirtschaftskompetenz
  • Donald Trump prahlt mit angeblichen Wirtschaftserfolgen

Die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump haben einen neuen Negativrekord in seiner zweiten Amtsperiode erreicht. Eine veröffentlichte Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov zusammen mit "The Economist" beziffert die Zustimmungsrate auf lediglich 37 Prozent. Gleichzeitig lehnen 57 Prozent der Befragten die Amtsführung des Präsidenten ab.

Donald Trump auf dem (vorläufigen) Tiefpunkt angekommen

Damit markiert die aktuelle Messung den bisherigen Tiefstand seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025. Über die vergangenen Monate hinweg zeigen verschiedene landesweite Erhebungen einen kontinuierlichen Abwärtstrend in der Bevölkerungsmeinung.

  • Die Erhebung basiert auf Antworten von 1.722 US-Bürgern, die zwischen dem 16. und 19. Januar befragt wurden.
  • Die statistische Fehlertoleranz beträgt 3,2 Prozentpunkte.
  • Sechs Prozent der Teilnehmer äußerten sich unentschlossen.

Donald Trump verliert immer mehr an Zustimmung

Besonders bemerkenswert: Es ist das erste Mal, dass Trumps Zustimmung in seiner zweiten Amtsperiode bei diesem Umfrageinstitut die Marke von 38 Prozent unterschreitet. In früheren Messungen hatte er diese Schwelle noch verteidigen können.

  • Eine vergleichbare Kombination aus 38 Prozent Zustimmung und 57 Prozent Ablehnung hatte bereits eine Umfrage vom 21. bis 24. November ergeben. Die aktuelle Erhebung zeigt jedoch einen weiteren Absturz unter dieses Niveau.
  • In der Vorwoche hatte die gleiche Umfrage noch 40 Prozent Zustimmung bei 54 Prozent Ablehnung gemessen. Dieser Rückgang um drei Prozentpunkte innerhalb weniger Tage unterstreicht die negative Dynamik. In den zurückliegenden Wochen pendelten die Werte stets zwischen 39 und 40 Prozent.

Historischer Negativrekord für Trump bei Wirtschaftskompetenz

Auch die Bewertung von Trumps Wirtschaftspolitik hat in jüngster Zeit erheblich gelitten. Umfragen von YouGov und "The Economist" aus dem vergangenen Dezember und den ersten Januar-Wochen dokumentieren einen merklichen Rückgang der Zustimmung zur wirtschaftlichen Amtsführung des US-Präsidenten. Besonders ausgeprägt zeigt sich dieser Trend bei unabhängigen Wählern.

Harry Enten, Chef-Datenanalyst bei CNN, stellte in der vergangenen Woche auf der Plattform X eine drastische Einschätzung auf:

  • "Trump schreibt Wirtschaftsgeschichte. Von der falschen Sorte aus Sicht der Wähler. Er hat eine Netto-Zustimmung von minus 19 Punkten bei der Wirtschaft, der niedrigste Wert, der jemals ein Jahr nach Beginn einer zweiten Amtszeit gemessen wurde."
  • Enten führte weiter aus, dass 57 Prozent der Befragten angeben, Trump habe die Lebenshaltungskosten verschlechtert, verglichen mit 40 Prozent nach seiner ersten Amtszeit.

Diese Zahlen verdeutlichen eine massive Verschlechterung der öffentlichen Wahrnehmung seiner Wirtschaftspolitik.

Donald Trump prahlt mit angeblichen Wirtschaftserfolgen

Der Präsident zeichnete in der vergangenen Woche ein völlig anderes Bild der wirtschaftlichen Situation. Auf Truth Social verkündete Trump:

  • "Unter meiner Führung boomt die Wirtschaft! Eine Renaissance des Verarbeitenden Gewerbes und steigende Haushaltseinkommen treiben BIP-Zuwächse an, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht gesehen haben." Er sprach von einem "desinflationären Boom" und verwies auf angebliche Unternehmensinvestitionen in historischem Ausmaß.

Trump betonte, die USA hätten die "heißeste Wirtschaft der Welt" und forderte zu Investitionen auf. Diese optimistische Selbstdarstellung steht in eklatantem Widerspruch zur öffentlichen Meinung, die seine Wirtschaftspolitik mehrheitlich ablehnt.

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