Donald Trump: Er hat nur ein Wahlversprechen gehalten - mit "tödlichen Folgen"
Ein Jahr nach seinem zweiten Einzug ins Weiße Haus steht Donald Trump massiv unter Beschuss. Eine prominente US-Journalistin zieht eine schonungslose Bilanz und kommt zu einem harten Urteil: Trumps große Wahlversprechen seien gescheitert, seine Agenda eine andere gewesen als angekündigt.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Vernichtende Bilanz: Eine Journalistin zerlegt Trumps erstes Jahr.
- Gebrochene Versprechen: Weder sinkende Preise noch Epstein-Akten.
- Harte These: Laut Analyse hielt Trump nur ein Versprechen – ein rassistisches.
Ein Jahr nach Donald Trumps zweitem Einzug ins Weiße Haus fällt die Bilanz der "HuffPost"-Reporterin Nathalie Baptiste vernichtend aus. Das zentrale Wahlversprechen des US-Präsidenten, die Lebenshaltungskosten für Amerikaner zu senken, bleibt unerfüllt. Auch die versprochene Veröffentlichung der FBI-Akten zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ist ausgeblieben. Die Quittung zeigt sich in den Umfragen: Trumps Zustimmungswerte befinden sich laut Baptiste im Keller, während die Inflation weiter anhält. "Ein Jahr nach Beginn seiner zweiten Amtszeit sind seine Zustimmungswerte am Boden, und die Inflation hält an", schreibt die Journalistin in ihrer Analyse.
Donald Trump hält nur ein Wahlversprechen - es galt den Rassisten
Doch Baptiste sieht hinter den gebrochenen Zusagen ein anderes Muster. "Das eigentliche Wahlversprechen des Präsidenten drehte sich nicht um die Wirtschaft. Stattdessen ging es ausschließlich um Rassismus", argumentiert sie in ihrer Analyse für "HuffPost". Die Reporterin verweist auf "explizite Versprechen und stillschweigende Andeutungen" der Trump-Regierung gegenüber Rassisten. Tausende Einwanderer würden ohne Gerichtsverfahren abgeschoben. Gegenüber somalischen Amerikanern verwende der Präsident eine "entmenschlichende Rhetorik". Dass Trump nach seiner ersten Amtszeit keine Konsequenzen erfahren habe und stattdessen mit einer zweiten Präsidentschaft belohnt wurde, habe noch offenkundigere Lügen über marginalisierte Bevölkerungsgruppen ermöglicht.
Tödliche Folgen der Hetze von Donald Trump
Diese Lügen hätten "tödliche Konsequenzen", warnt Baptiste. Sie zieht eine direkte Verbindung zwischen Trumps Rhetorik und dem Tod von Renee Good, einer 37-jährigen Mutter aus Minneapolis. Die Entscheidung der Regierung, Falschinformationen über den Vorfall zu verbreiten, werde einen "Trickle-down-Effekt" haben. "In vielerlei Hinsicht könnte es bereits zu spät sein, diesen Geist wieder in die Flasche zu stecken", schreibt die Analystin. Die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze sei nur die sichtbarste und jüngste Ausprägung der Regierungsagenda. Baptiste sieht darin ein Muster, das weit über die Migrationspolitik hinausreicht.
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bua/gom/news.de/stg
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