Donald Trump: Streng geheime Bunker-Pläne fliegen auf - unter dem Weißen Haus
Während Donald Trump oberirdisch einen pompösen 400-Millionen-Dollar-Ballsaal errichten lässt, läuft zeitgleich ein geheimes Projekt in der Tiefe des Weißen Hauses. Die Regierung umging dabei bewusst die vorgeschriebene Genehmigung.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump entsetzt mit Abriss im Weißen Haus
- Donald Trump lässt Roosevelt-Bunker demontieren
- Keine Genehmigung wegen Top-Secret-Einstufung
Neue Erkenntnisse über ein streng geheimes Bauvorhaben von Donald Trump unterhalb des Weißen Hauses sind an die Öffentlichkeit gelangt. Wie "CNN" berichtet, laufen die Arbeiten in einem Bunker, der sich unter dem ehemaligen East Wing befindet.
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Donald Trump entsetzt mit Abriss im Weißen Haus
Der Ostflügel wurde im vergangenen Jahr von Trump kontrovers abgerissen, um Platz für seinen geplanten Ballsaal im Wert von 400 Millionen Dollar zu schaffen. Während oberirdisch die Baumaßnahmen für das monumentale Projekt voranschreiten, finden parallel dazu umfangreiche Umbauten in den unterirdischen Anlagen statt. Über das geheime Bauvorhaben ist bislang nur wenig bekannt. Die Trump-Regierung hält Details zu den unterirdischen Arbeiten aus Sicherheitsgründen unter Verschluss.
Donald Trump lässt Roosevelt-Bunker abbauen
Die unterirdischen Sicherheitseinrichtungen stammen noch aus der Ära von Präsident Franklin D. Roosevelt, der sie während des Zweiten Weltkriegs errichten ließ. Diese historischen Bunkeranlagen wurden nun im Zuge der aktuellen Bauarbeiten abgebaut. Der Ostflügel befand sich direkt über diesen Schutzräumen.
Nach Angaben einer Quelle gegenüber "CNN" sollen die alten Strukturen durch zeitgemäße Sicherheitstechnologie ersetzt werden. Die neuen Anlagen werden speziell darauf ausgerichtet sein, gegen aktuelle und künftige Gefahren zu schützen. Details zu den technischen Spezifikationen bleiben aus Sicherheitsgründen geheim.
Keine Genehmigung wegen Top-Secret-Einstufung
Die Trump-Regierung hat den Abriss des Ostflügels ohne vorherige Zustimmung der National Capital Planning Commission durchgeführt. Diese Behörde müsste normalerweise Veränderungen am Weißen Haus genehmigen. Joshua Fisher, Direktor für Management und Verwaltung des Weißen Hauses, rechtfertigte das Vorgehen bei einem Treffen der Kommission mit der sensiblen Natur der Arbeiten.
Fisher erklärte laut CNN, dass bestimmte Aspekte des Projekts "offen gesagt streng geheim" seien. Diese unterirdischen Arbeiten hätten bei der Planung berücksichtigt werden müssen, seien aber nicht Teil des regulären Genehmigungsverfahrens gewesen. Das Bauvorhaben werde laut Fisher die sicherheitsrelevante Funktionalität verbessern und eine widerstandsfähige Infrastruktur für künftige Anforderungen schaffen.
In Gerichtsdokumenten gegen eine Klage zur Baueinstellung argumentierte das Weiße Haus, ein Baustopp würde die nationale Sicherheit gefährden und dem öffentlichen Interesse schaden.
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rut/news.de
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