Donald Trump: "Eindeutig irre" - Wirbel um mentalen Zusammenbruch
Ein Brief des US-Präsidenten an Norwegens Regierungschef lässt internationale Beobachter an Donald Trumps geistigem Zustand zweifeln. Darin erklärte der 79-Jährige, er fühle sich nicht länger dem Frieden verpflichtet, weil ihm der Friedensnobelpreis verweigert wurde.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
Suche
- Donald Trump fühlt sich "nicht mehr dem Frieden verpflichtet"
- Wirbel um "mentalem Zusammenbruch" bei Donald Trump
- "The Don" ist eine Gefahr für sein Land und die gesamte Welt dar
Ein Schreiben von US-Präsident Donald Trump an Norwegens Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre sorgt international für erhebliche Unruhe. Der Brief, der zunächst von PBS-Nachrichtenreporter Nick Schlifrin veröffentlicht wurde, enthält bizarre und bedrohliche Formulierungen, die Beobachter weltweit alarmieren.
Donald Trump fühlt sich "nicht mehr dem Frieden verpflichtet"
In dem Schreiben erklärte Trump, er fühle sich nicht länger verpflichtet, ausschließlich an Frieden zu denken. Diese Aussage begründete er damit, dass ihm im vergangenen Jahr der Friedensnobelpreis verwehrt worden sei. Das norwegische Nobelkomitee hatte die Auszeichnung stattdessen der venezolanischen Oppositionsführerin Maria Machado verliehen.
Auf diese fehlende Friedens-Verpflichtung bezugnehmend erneuerte der Präsident seine Forderungen bezüglich Grönlands. Trump warnte eindringlich, die Sicherheit der Welt sei gefährdet, solange die arktische Insel nicht unter amerikanischer Kontrolle stehe.
- Die Verbindung zwischen der Nobelpreis-Entscheidung und territorialen Drohungen irritierte Beobachter besonders.
- Der Brief verknüpft persönliche Kränkung mit geopolitischen Ambitionen auf eine Weise, die international für Aufsehen sorgte.
Wirbel um "mentalen Zusammenbruch" bei Donald Trump
Analysten, Journalisten und politische Kommentatoren äußern sich öffentlich besorgt über den geistigen Zustand des Präsidenten. Der britische Kolumnist Dan Hodges schrieb in einem Beitrag an seine über 200.000 Follower bei X:
- "Unabhängig von den Ansichten zur Politik Trumps im Allgemeinen sind dies die Worte eines Mannes, der eine Art ernsten mentalen Zusammenbruch erleidet."
- Hodges fügte hinzu, dies sei nicht einfach nur Rhetorik zur Provokation.
- Er sei sich nicht sicher, wie lange US-Gesetzgeber und das Kabinett diese Tatsache noch ignorieren könnten.
US-Präsident "eindeutig irre" - "The Don" ist eine Gefahr für sein Land und die gesamte Welt
Senator Brian Schatz aus Hawaii erklärte auf X, er könne nicht verstehen, wie man als ernsthafte Person dies nicht als äußerst besorgniserregend empfinden könne.
- Der Präsident sei überhaupt nicht stabil und seine Realitätswahrnehmung verzerrt. Schatz verwies zudem auf Trumps Alter von 79 Jahren.
Der britische Autor und ehemalige Parlamentarier Daniel Hannan äußerte sich noch drastischer.
- In einem Beitrag auf X bezeichnete er den Brief als "eindeutig irre". Trump stelle eine Gefahr für sein Land und die gesamte Welt dar, so Hannan.
- Hannan zog Vergleiche zu historischen Amtsenthebungsverfahren. Die Impeachment-Verfahren gegen Nixon, Clinton und sogar gegen Trump selbst seien durch weniger schwerwiegende Vorgänge ausgelöst worden, schrieb der Kommentator.
Zweifel an Echtheit des Schreibens
Als ältester amtierender Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten steht Trump zunehmend im Fokus von Diskussionen über Alterungserscheinungen. Mehrere Medien berichteten über Anzeichen körperlichen und geistigen Alterns beim 79-Jährigen.
Die Echtheit des Briefes wurde von Kritikern aufgrund seines bizarren Inhalts zunächst angezweifelt. Der ungewöhnliche Charakter der Formulierungen ließ Beobachter an der Authentizität des Dokuments zweifeln. Nachdem der norwegische Ministerpräsident Støre den Erhalt jedoch bestätigt hatte, verstärkte sich die Spekulation über Trumps mentale Verfassung.
Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:
- Donald Trump entsetzt mit Brief, der die Nato sprengen könnte
- Es geht um die Nato-Spaltung - Trump könnte Putins größten Traum erfüllen
- Diese Zahlen stellen "The Don" bloß - Experten sprechen von Täuschung
- "Es wird erledigt werden" - US-Präsident eskaliert im Grönland-Streit
- Experte schlägt Alarm - dieser Trump-Plan könnte katastrophal enden
rut/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.