Donald Trump: Schmollmund als Waffe? Körpersprachen-Experte enthüllt Trump-Taktik
Donald Trump braucht kein Mikrofon, um Macht zu demonstrieren. Ein Jahr nach seinem Comeback im Weißen Haus enthüllt ein Körpersprache-Experte, wie der Präsident mit simplen Gesten Dominanz ausstrahlt und sein Umfeld gezielt unter Druck setzt.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Körpersprache-Experte entschlüsselt Trumps geheime Dominanz-Taktiken
- Power-Pose, Händedruck und Schmollmund als nonverbale Waffen
- Manche Gesten wirken souverän – könnten aber auch Stress verraten
Ein Jahr Donald Trump: Am Dienstag jährt sich seine Rückkehr ins Weiße Haus zum ersten Mal. Zum Jahrestag hat ein Körpersprache-Experte nun drei Taktiken entschlüsselt, mit denen Trump bei öffentlichen Auftritten Kontrolle über Verbündete ausübt und Gegner einschüchtert. Der unter dem Namen "Do More Stuff" bekannte Analyst stützt sich dabei auf die Arbeit der Kommunikationsspezialistin Vanessa Van Edwards, wie "Express" berichtet.
Körpersprachen-Experte enthüllt ultimative Power-Pose von Donald Trump
"Es gibt einen geheimen psychologischen Trick, den Trump nutzt, um jeden um ihn herum bei jedem einzelnen öffentlichen Auftritt zu dominieren", erklärt der Experte. Die meisten Menschen würden diese Strategien völlig übersehen – dabei seien sie "buchstäblich vor aller Augen versteckt". Die erste Taktik bezeichnet Van Edwards als "ultimative Power-Pose-Kombination". Wenn Trump Platz nimmt, unterscheidet sich seine Körperhaltung grundlegend von der anderer Menschen. "Er spreizt seine Beine weit auseinander, er nimmt maximalen Raum ein, und er macht dieses umgekehrte Fingerspitzen-Ding mit seinen Händen", erläutert der Experte. Bei dieser Geste werden die Fingerspitzen beider Hände zusammengeführt, während die Handflächen nach unten zeigen – eine Position, die Selbstsicherheit und Autorität ausstrahlt. Die Botschaft dieser Körperhaltung sei unmissverständlich: "Das ist im Grunde die Art seines Gehirns zu sagen: 'Mir gehört dieser Raum'." Trump signalisiere damit nonverbal seinen Anspruch auf Dominanz, noch bevor ein einziges Wort gefallen ist.
Händedruck als Machtverhandlung des US-Präsidenten
Die zweite Strategie betrifft das Händeschütteln, das Van Edwards als regelrechte Machtverhandlung identifiziert hat. Trump habe dabei die sogenannte räumliche Kontrolle perfektioniert. "Er zieht Menschen während des Händedrucks zu sich heran", beschreibt der Experte das Vorgehen. Dabei verletze Trump bewusst die persönlichen Grenzen seines Gegenübers und halte den Händedruck länger als üblich aufrecht. Besonders aufschlussreich sei die Positionierung der Hand: Trump versuche stets, seine Hand oben zu platzieren. "Das ist wieder so unreif, aber Van Edwards sagt, dies ist eine klassische vertikale Machtdemonstration", ordnet der Analyst ein. Diese Technik bezeichnet er als "den Kniff für maximale Dominanz" – ein nonverbales Werkzeug, das Trump bei nahezu jedem öffentlichen Zusammentreffen einsetzt.
Schmollmund als Waffe – oder doch nur Nervosität?
Die dritte Taktik ist Trumps charakteristischer "Power-Schmollmund". Wenn der Präsident etwas hört, das ihm missfällt, schiebt er die Lippen nach vorne – "als würde er gleich jemanden küssen", so der Experte. Mit diesem Gesichtsausdruck signalisiere Trump Ablehnung und Missbilligung, ohne ein Wort zu sagen. "Noch bevor er spricht, verrät sein Gesicht bereits genau, was er denkt." Der Vorteil dieser Methode: Statt wie gewohnt zu unterbrechen, könne er einfach im Hintergrund sitzen und sein Gegenüber vor dem gesamten Publikum nonverbal bloßstellen.
Allerdings räumt der Analyst eine alternative Deutung ein. Van Edwards zufolge könnte das Verhalten ebenso auf Unbehagen hindeuten – eine Art "Stress-Leck", bei dem der Körper unbewusst innere Anspannung verrät. "Viele Menschen haben nervöse Ticks – Trumps ist der Schmollmund."
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