Donald Trump: Schlaganfall-Gerüchte um US-Präsidenten - Weißes Haus rastet aus
Ein Medizinprofessor diagnostiziert anhand von Videoaufnahmen einen möglichen Schlaganfall bei Donald Trump. Das Weiße Haus kontert nun mit einer schroffen Ansage.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Ein US-Medizinprofessor vermutet einen Schlaganfall bei Donald Trump
- Das Weiße Haus spricht von "absolutem B*******" und greift den Mediziner an
- Forderungen nach Offenlegung von Trumps Krankenakten werden lauter
Ein Medizinprofessor der Washington State University hat öffentlich die Vermutung geäußert, dass US-Präsident Donald Trump einen Schlaganfall erlitten haben könnte. Thomas Davidson nannte im Podcast "The Court of History" mehrere Anzeichen, die seiner Einschätzung nach auf einen linksseitigen Hirninfarkt hindeuten.Nun reagierte das Weiße Haus auf die Spekulation. Pressesprecherin Karoline Leavitt bezeichnete die Behauptungen als "absoluten B*******" und möglicherweise sogar verleumderisch. Der 79-jährige Trump sei bei ausgezeichneter Gesundheit, wie sein Leibarzt wiederholt bestätigt habe.
Schlurfender Gang und Wortfindungsstörungen als Warnsignale: Hatte Donald Trump einen Schlaganfall?
Davidson stützt seine Einschätzung auf mehrere beobachtbare Veränderungen bei Trump. Der Mediziner verwies auf Videoaufnahmen, die den Präsidenten mit schlurfendem Gang zeigen – ein deutlicher Unterschied zu seinem früheren forschen Schritt auf dem Golfplatz. Zudem halte Trump seine rechte Hand auffällig oft in der linken. Weitere Hinweise sieht der Professor in Wortfindungsstörungen, die Trump Anfang 2025 gezeigt habe und die sich inzwischen gebessert hätten. Auch ausgeprägte Tagesmüdigkeit, medizinisch als Hypersomnolenz bezeichnet, sei bei Schlaganfall-Patienten typisch. Besonders aufschlussreich findet Davidson eine Aufnahme, in der Trump die Treppe der Air Force One hinabsteigt und dabei das Geländer mit der linken Hand hält – obwohl er Rechtshänder ist. All diese Anzeichen deuteten auf einen Schlaganfall in der linken Gehirnhälfte hin, die die rechte Körperseite kontrolliert.
Weißes Haus attackiert Mediziner als "linken Spinner"
Die Reaktion aus dem Weißen Haus fiel ungewöhnlich scharf aus. Pressesprecherin Karoline Leavitt griff Davidson persönlich an und bezeichnete ihn als "linken Spinner und demokratischen Aktivisten". Die Anschuldigungen seien nicht nur falsch, sondern möglicherweise auch verleumderisch. Leavitt verwies auf die Einschätzung von Trumps Leibarzt, der wiederholt die ausgezeichnete Gesundheit des Präsidenten bestätigt habe. "Präsident Trumps unermüdliche Arbeitsmoral, seine unübertroffene Energie und seine historische Zugänglichkeit stehen in scharfem Kontrast zu dem, was wir in den vergangenen vier Jahren gesehen haben", erklärte sie. Gleichzeitig warf sie den Medien vor, Joe Bidens körperlichen und geistigen Verfall absichtlich verschwiegen zu haben. Die aktuellen Spekulationen über Trump seien der Grund, warum das Vertrauen der Amerikaner in die Medien einen neuen Tiefstand erreicht habe.
Forderung nach Offenlegung aller Krankenakten
Der ehemalige Clinton-Berater Sidney Blumenthal drängt auf vollständige Transparenz. Das Weiße Haus solle sämtliche medizinischen Unterlagen freigeben, einschließlich der MRT-Aufnahmen. "Anstatt Beschimpfungen im Stil ihres Chefs auszustoßen, sollte sie alles tun, um der Presse und der Öffentlichkeit die tatsächlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen", kritisierte Blumenthal die Pressesprecherin.
Dabei verwies er auf einen Vorfall aus dem Jahr 2018. Damals hatte Trumps früherer Leibarzt Harold Bornstein berichtet, er habe sich "vergewaltigt, verängstigt und traurig" gefühlt, als Trumps Leibwächter Keith Schiller mit einem weiteren Mann in seiner Praxis erschien, um die Krankenakten des damaligen Präsidenten abzuholen. Ein Trump-Sprecher hatte die Übergabe seinerzeit als "friedlich, kooperativ und freundlich" bezeichnet.
Verwirrung um Trumps Untersuchungen
Der 79-jährige Präsident sorgte kürzlich selbst für Irritationen, als er gegenüber Reportern zunächst von einem MRT sprach, dann aber klarstellte, es habe sich um einen CT-Scan gehandelt. Davidson erläuterte den Unterschied: Eine CT-Untersuchung dauere nur wenige Minuten, während ein MRT mindestens 20 Minuten in Anspruch nehme und mit lauten Geräuschen verbunden sei. Eine Verwechslung sei daher kaum möglich.
Die auffälligen Blutergüsse an seinen Händen erklärte Trump mit der Einnahme von Aspirin zur Blutverdünnung. "Ich will kein dickes Blut, das durch mein Herz fließt. Ich will schönes, dünnes Blut", sagte er. Davidson ordnete dies medizinisch ein: Die Verschreibung von 325 Milligramm Aspirin täglich diene ausschließlich der Vorbeugung eines erneuten Schlaganfalls nach erheblicher Gefäßverengung im Gehirn.
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bua/news.de
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