Donald Trump: Nobel-Geste endet im Spott – sein Gedächtnis wirft erneut Fragen auf

Donald Trump nimmt eine Nobelpreis-Medaille entgegen und sorgt kurz darauf für Spott. Bei einem Pressetermin kann oder will der US-Präsident den Namen der Frau nicht nennen, die sie ihm überreichte.

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Donald Trump: "Tolle Frau", aber namenlos - neuer Spott nach Auftritt. (Foto) Suche
Donald Trump: "Tolle Frau", aber namenlos - neuer Spott nach Auftritt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump umschifft den Namen der Nobelpreis-Trägerin
  • Netz reagiert mit Häme und Spekulationen auf Trump
  • Weißes Haus schweigt zu dem Auftritt

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US-Präsident Donald Trump hat sich erneut selbst ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt und diesmal auch wieder mit einer bemerkenswerten Gedächtnislücke. Nur Stunden nachdem ihm eine symbolische Nobelpreis-Medaille überreicht worden war, schien er sich öffentlich nicht mehr an den Namen der Frau erinnern zu können, die ihm diese Geste gemacht hatte.

"Eine tolle Frau" – ohne Namen

Bei einem Pressetermin vor dem Weißen Haus wurde Trump auf seine Haltung zur venezolanischen Opposition angesprochen. Statt konkret zu antworten, verwies der 79-Jährige laut "Daily Beast" auf ein Treffen "mit einer Person, die ich sehr respektiere". Auffällig: Den Namen María Corina Machado vermied er konsequent. Stattdessen lobte er sie allgemein als "wirklich beeindruckend" und "eine tolle Frau".

Reaktionen zu Donald Trump lassen nicht lange auf sich warten

In sozialen Netzwerken wurde der Auftritt schnell kommentiert. Viele Nutzerinnen und Nutzer wiesen darauf hin, dass es den Eindruck machte, als sei Trump der Name seiner Gesprächspartnerin schlicht entfallen.

Machado gilt als zentrale Figur der venezolanischen Opposition nach der Absetzung von Nicolás Maduro. Trotz ihres Treffens mit Trump unterstützt die US-Regierung bislang jedoch nicht ihre Ambitionen. Stattdessen arbeitet Washington weiterhin mit Übergangsstrukturen um Delcy Rodríguez zusammen.

Gekränkter Stolz bei Donald Trump und im Weißen Haus?

Insider berichten, Trump sei noch immer verstimmt darüber, dass Machado ihren Friedensnobelpreis nicht offiziell an ihn "abgetreten" habe. Obwohl das Nobelkomitee längst klargestellt hat, dass Preise nicht übertragbar sind, nahm Trump die Medaille demonstrativ entgegen.

Zweifel an Trumps Verfassung nehmen zu

Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie öffentlicher Aussetzer. Immer häufiger wird über Trumps Konzentration und Gedächtnis spekuliert und das nicht zuletzt, weil er bei Terminen wiederholt unaufmerksam wirkte. Das Nobelkomitee stellte derweil klar: Unabhängig von Medaillen oder Gesten bleibt der Friedensnobelpreis unmissverständlich Machado zugeordnet.

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