Karoline Leavitt: "Linker Schmierfink" - Trump-Sprecherin eskaliert vor laufender Kamera
Ein Wutausbruch kommt Karoline Leavitt teuer zu stehen. Die Trump-Sprecherin eskalierte vor laufenden Kameras und beschimpfte einen britischen Journalisten als "linken Schmierfink". Doch ihre Tirade wird der 28-Jährigen zum Verhängnis.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Trump-Sprecherin eskaliert bei Pressekonferenz
- Karoline Leavitt beschimpft Journalisten als "linken Schmierfink"
- Trump-Sprecherin verteidigt ICE-Einsatz nach Tod von Renee Good
Karoline Leavitt konnte erneut ihr Temperament nicht zügeln. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses hat bei einer Pressekonferenz zum wiederholten Male die Beherrschung verloren und einem Journalisten die Leviten gelesen.
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Trump-Sprecherin entsetzt mit Wut-Ausbruch bei Pressekonferenz
Wie der Journalist Aaron Rumpar auf seinem X-Account berichtet, verlor Karoline Leavitt die Fassung, als es um den ICE-Einsatz in Minneapolis ging, bei dem die 39 Jahre alte US-Bürgerin Renee Good von einem ICE-Beamten erschossen wurde. Der britische Journalist Niall Stanage von "The Hill" wollte von der Trump-Sprecherin wissen, wie man aus der Tatsache, dass im vergangenen Jahr 32 Menschen in ICE-Gewahrsam gestorben sind, 170 US-Bürger vom ICE festgenommen wurden und Renee Good von einem ICE-Beamten in den Kopf geschossen und getötet wurde, schließen kann, dass das ICE alles richtig gemacht habe.
Karoline Leavitt flippt vor laufenden Kameras aus und beschimpft Journalisten als "linken Schmierfink"
Leavitt reagiert mit einer Gegenfrage und wollte von dem Journalisten wissen, warum Renee Good auf so tragische Weise getötet wurde. Stanages Antwort: "Weil ein ICE-Agent rücksichtslos gehandelt und sie ungerechtfertigt getötet hat." Wenige Sekunden später flippte die Trump-Sprecherin aus und wurde persönlich. "Oh, okay. Sie sind also ein voreingenommener Reporter mit einer voreingenommenen Meinung. Sie sind ein linker Schmierfink", wütete die 28-Jährige. "Sie sollten gar nicht auf diesem Platz sitzen, aber Sie geben vor, ein Journalist zu sein, dabei sind Sie ein linker Aktivist, und die Frage, die Sie gerade in Ihrer Antwort gestellt haben, beweist Ihre Voreingenommenheit."
LEAVITT: Why was Renee Good unfortunately and tragically killed?
— Aaron Rupar (@atrupar) January 15, 2026
REPORTER: Because an ICE agent acted recklessly and killed her unjustifiably
LEAVITT: Oh, ok. So you're a biased reporters with a biased opinion. You're a left-wing hack. pic.twitter.com/HVyLptX3D7
"Karoline Leavitt ist so peinlich!" - Entsetzen über Ausraster der Trump-Sprecherin
In den sozialen Netzwerken sorgte der Wutausbruch der Trump-Sprecherin für entsetzte Reaktionen. "Karoline Leavitt ist so peinlich!", "Sie ist eine absolute Schockerin. Das Kreuz um ihren Hals ist so ironisch" und "Sie ist es nicht gewohnt, mit Menschen zusammen zu sein, die die Wahrheit sagen. Das ist völlig verständlich", ist unter anderem unter Rumpars X-Beitrag, in dem die Szenen der Pressekonferenz zu sehen ist, zu lesen.
US-Bürgerin bei ICE-Einsatz in Minneapolis getötet - Trump-Regierung unter Beschuss
Der Tod von US-Staatsbürgerin Renee Nicole Good während eines ICE-Einsatzes setzt die Trump-Regierung zunehmend unter Druck. Ein ICE-Beamter hatte die 37-Jährige am 7. Januar erschossen, nachdem diese angeblich versucht haben soll, den Beamten zu überfahren. Dabei ist auf Videos des Vorfalls eindeutig zu sehen, wie der ICE-Agent links neben dem Wagen steht, der nach rechts abdreht, also von ihm wegfährt, als er auf Renee Good schießt.
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fka/gom/news.de
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