Proteste im Iran: Kallas: Diskutieren zusätzliche Sanktionen gegen Iran

Kaja Kallas lobt den Mut der Iraner und stellt neue EU-Sanktionen in Aussicht. Unklar sei, ob und wie lange sich das Regime halten könne.

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Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstranten im Iran scharf verurteilt und weitere Konsequenzen in Aussicht gestellt. Zur Frage, ob die Machthaber in Teheran binnen Tagen oder Wochen gestürzt werden könnten, äußerte sie sich aber nicht im Detail. "Niemand weiß, was die nächsten Tage bringen", sagte Kallas bei einem Treffen mit Verteidigungsminister Boris Pistorius in Berlin.

Es gebe Sanktionen gegen Iraner, die für Menschenrechtsverletzungen, Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen und die Unterstützung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verantwortlich seien. "Und wir diskutieren die Verhängung weiterer Sanktionen", sagte Kallas. Sie bewunderte den Mut des iranischen Volkes und erklärte, in Teheran herrsche ein Regime, das Angst vor den eigenen Menschen habe.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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