Donald Trump: Geheimer Weltuntergangsflieger plötzlich in Los Angeles aufgetaucht
Die Aufregung war groß. Donald Trumps nuklearsicheres "Doomsday Plane" tauchte plötzlich in Los Angeles auf. Die Boeing E-4B Nightwatch kann elektromagnetische Impulse überstehen und tagelang in der Luft bleiben.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trumps "Doomsday Plane" plötzlich in Los Angeles
- Fliegende Kommandozentrale trotzt nuklearen Angriffen
- Berühmtester Einsatz nach den Terroranschlägen von 2001
- Auch Wladimir Putin hat einen "Weltuntergangsflieger"
Ein äußerst seltener Anblick bot sich Beobachtern zuletzt in Los Angeles: Die Boeing E-4B Nightwatch, besser bekannt als "Doomsday Plane" ("Weltuntergangsflieger"), landete in der kalifornischen Metropole. Grund zur Sorge bestand jedoch nicht.
Donald Trumps "Doomsday Plane" plötzlich in Los Angeles
An Bord der modifizierten Boeing 747 befand sich US-Verteidigungsminister Pete Hegseth gemeinsam mit Medienvertretern. Der Flug war Teil seiner "Arsenal of Freedom"-Tour, mit der Hegseth die Verteidigungsfähigkeiten der USA präsentiert und gleichzeitig für die Streitkräfte wirbt. Flugverfolgungsdienste hatten die Maschine registriert, als sie ihren Heimatstützpunkt Offutt Air Force Base in Nebraska verließ und zunächst nach Washington D.C. flog.
Donald Trumps fliegende Kommandozentrale trotzt nuklearen Angriffen
Die E-4B Nightwatch gilt als eine der am besten geschützten Maschinen der Welt. Das Flugzeug wurde speziell konstruiert, um elektromagnetische Impulse unbeschadet zu überstehen. Dank einer Luftbetankungsfunktion kann die modifizierte Boeing 747 über extrem lange Zeiträume in der Luft bleiben. Eine Besatzung hält das Flugzeug rund um die Uhr einsatzbereit. Als fliegende Kommandozentrale soll es den Präsidenten und den Verteidigungsminister während globaler Krisen oder Angriffe schützen.
Der ungewöhnliche Spitzname "Nightwatch" stammt vom gleichnamigen Gemälde des niederländischen Malers Rembrandt. Das berühmte Kunstwerk zeigt Bürger, die ihre Stadt verteidigen - eine passende Symbolik für die Schutzfunktion des Flugzeugs.
Berühmtester Einsatz nach den Terroranschlägen von 2001
Die spezielle Boeing 747 begleitet üblicherweise die Air Force One bei Auslandsreisen des Präsidenten. Dabei landet sie auf einem nahegelegenen Flughafen, um im Notfall sofort einsatzbereit zu sein. So folgte die Maschine beispielsweise Donald Trump bei seinem Staatsbesuch in Großbritannien im vergangenen Jahr.
- Der wohl bekannteste Einsatz der fliegenden Kommandozentrale erfolgte am 11. September 2001. Nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon soll Präsident George W. Bush das Flugzeug genutzt haben.
- Für keinen seiner Nachfolger - weder Barack Obama noch Joe Biden oder Trump selbst - gibt es Belege, dass die Airborne Command Post jemals zum Schutz eingesetzt wurde.
- Regulär wird die Maschine zwischen verschiedenen Stützpunkten verlegt, darunter die Peterson Space Force Base in Colorado und Kelly Field in Texas.
- Die aktuelle E-4B-Flotte steht vor einer umfassenden Erneuerung. Boeing 747-8I-Maschinen wurden bereits beschafft und sollen zu E4-C-Kommandoposten umgebaut werden.
Auch Wladimir Putin hat einen "Weltuntergangsflieger"
Trump ist nicht der einzige Staatschef mit einem solchen Notfall-Flugzeug. Russlands Präsident Wladimir Putin verfügt über seinen "fliegenden Kreml" - eine modifizierte Iljuschin Il-80, die nuklearen Explosionen standhalten soll. Das rund 400 Milliarden Dollar teure Flugzeug besitzt aus Sicherheitsgründen keine Passagierfenster.
Daneben stehen Putin drei speziell angepasste Iljuschin Il-96-300PU zur Verfügung. Eine davon nutzte er vermutlich für sein Gipfeltreffen mit Trump in Alaska im vergangenen Jahr. Chinas Staatschef Xi Jinping reist hingegen mit einer umgebauten Boeing 737-800.
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rut/news.de
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