Donald Trump: Letzte Hoffnung des US-Präsidenten auf Friedensnobelpreis zerplatzt
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado hat ihren Nobelpreis Donald Trump gewidmet und erklärt, den Preis mit dem US-Präsidenten teilen zu wollen. Doch jetzt meldete sich das Nobelinstitut zu Wort und ließ Trumps Hoffnung zerplatzen.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump übergangen bei Friedensnobelpreis
- Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado wollte Preis mit US-Präsident teilen
- Nobelinstitut lässt Donald Trumps Hoffnung zerplatzen
Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich Donald Trump seit Jahren wünscht, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet zu werden. Obwohl der US-Präsident bereits mehrfach nominiert war, hat er die prestigeträchtige Auszeichnung bislang noch nicht erhalten.
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Donald Trump übergangen bei Friedensnobelpreis - venezolanische Oppositionsführerin ausgezeichnet
Auch 2025 wurde Donald Trump erneut übergangen. Statt dem US-Präsidenten wurde die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Im vergangenen Dezember war sie nach elf Monaten im Untergrund erstmals wieder in Erscheinung getreten, um in Norwegen den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen.
Mit Blick auf die jüngsten Ereignisse in Venezuela, dürfte Donald Trump die Entscheidung des Nobelinstituts besonders schmerzen. Anfang des Monats hatten US-Streitkräfte bei einem militärischen Einsatz auf Venezuela den autoritären Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gefangen genommen und außer Landes gebracht.
Donald Trump in seinem Stolz gekränkt? Oppositionsführerin wird nicht Interimspräsidentin
Kurz darauf machte Trump Vizepräsidentin Delcy Rodríguez und nicht etwa Oppositionsführerin María Corina Machado zur Interimspräsidentin Venezuelas. Beobachter äußerten schnell die Vermutung, der US-Präsident könnte die Entscheidung aufgrund des nicht erhaltenen Friedensnobelpreises gefällt haben. Trump selbst begründete seine Entscheidung damit, dass er Bedenken bezüglich ihrer Eignung als Präsidentin habe. Aus seiner Sicht genieße sie weder die nötige Unterstützung noch den nötigen Respekt im Land, sagte er.
Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado wollte Preis mit US-Präsident teilen
María Corina Machado hingegen ist dem US-Präsidenten wohlgesonnen und hatte zuletzt angedeutet, Donald Trump für seine Bemühungen ihren Friedensnobelpreis weitergeben zu wollen. IM Gespräch mit US-Moderator Sean Hannity hatte sie erklärt: "Ich würde ihm sicherlich gerne persönlich sagen, dass wir - das venezolanische Volk, denn dies ist eine Auszeichnung des venezolanischen Volkes - ihm diese Auszeichnung gerne überreichen und mit ihm teilen möchten." Was der US-Präsident geleistet habe, sei historisch.
Donald Trumps Traum geplatzt - kein Friedensnobelpreis für den US-Präsidenten
Das Nobelinstitut ließ Donald Trumps Hoffnung, den Friedensnobelpreis durch eine Weitergabe Machados doch noch zu erhalten, jedoch schnell zerplatzen. "Ein Nobelpreis kann weder widerrufen, geteilt noch auf andere übertragen werden. Sobald die Bekanntgabe erfolgt ist, ist die Entscheidung endgültig", heißt es. María Corina Machado wird Medienberichten zufolge an diesem Donnerstag (15. Januar) von Donald Trump im Weißen Haus empfangen.
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fka/ife/news.de/dpa
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