Donald Trump News: China will Interessen nach Trumps Zoll-Ankündigung verteidigen

US-Präsident Donald Trump will zusätzliche Zölle für Länder erheben, die mit dem Iran Geschäfte machen. Die Ankündigung betrifft auch China. Peking gibt sich kämpferisch.

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Donald Trump hat einen Buddy-Ersatz für Elon Musk gefunden. (Foto) Suche
Donald Trump hat einen Buddy-Ersatz für Elon Musk gefunden. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

China will angesichts der Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump gegen Handelspartner des Irans seine Interessen wahren. "Es gibt keine Gewinner in einem Zollkrieg", sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking. China werde seine legitimen Rechte und Interessen entschlossen verteidigen.

Trump hatte angekündigt, dass ab sofort für alle Länder, die Geschäfte mit dem Iran machen, US-Zölle von 25 Prozent gelten sollen. Der Iran ist ein wichtiger Handelspartner für Peking, weil China von dort Öl kauft - ein Rohstoff, bei dem die Volksrepublik auf Importe angewiesen ist. Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten im Oktober bei einem Treffen in Südkorea eine Pause im Zollstreit der beiden größten Volkswirtschaften der Welt vereinbart.

Der Professor für internationale Beziehungen der Pekinger Renmin-Universität, Cui Shoujun, sagte, China werde seine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Iran wegen Trumps Ankündigung nicht verringern. China und Iran unterhielten seit geraumer Zeit Beziehungen in Handel, Wirtschaft und beim Erdöl. Der Iran sei eines der zehn wichtigsten Länder, von denen China Öl importiere, sagte er in Peking.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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