Protestwelle: Bericht: Mehr als 50 Demonstranten im Iran getötet

Die Führung in Teheran stellt einen harten Kurs gegen die landesweiten Demonstrationen in Aussicht. Aktivisten dokumentieren unterdessen die staatliche Gewalt.

Erstellt von - Uhr

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / SimpLine

Bei den landesweiten Protesten im Iran sind Aktivisten zufolge 51 Demonstrierende getötet worden. Hunderte weitere Menschen sollen bei Konfrontationen mit den Sicherheitskräften verletzt worden sein, berichtete die Organisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo.

Zudem prüfe die Organisation Berichte über die Tötung von Dutzenden Demonstrierenden in den Großstädten Teheran, Maschhad und Hamadan, die noch nicht in den aktuellen Zahlen enthalten sind. "Die Gefahr einer Eskalation der Gewalt und eines massenhaften Tötens von Demonstrierenden nach der Internetabschaltung ist sehr ernst", warnte Direktor Mahmood Amiry-Moghaddam.

Am Donnerstagabend hatte der Iran die größten Demonstrationen seit Beginn der aktuellen Protestwelle erlebt. Der iranische Sicherheitsapparat schaltete das Internet für die Bevölkerung vollständig ab. Nachdem Sicherheitskräfte das Feuer auf Demonstrierende eröffnet haben sollen, mehrten sich unbestätigte Berichte über zahlreiche Tote.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.