Donald Trump: "Er wird es nicht los!" Diesem Problem kann "The Don" nicht entkommen
Militärdrohungen, internationale Einschüchterung, großes Drama auf der Weltbühne – doch laut Bestsellerautor Michael Wolff steckt dahinter vor allem eines: Ablenkung. Donald Trump versuche mit außenpolitischer Härte, einen Skandal zu überdecken, der ihn nicht loslasse.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Trump soll mit Außenpolitik vom Epstein-Skandal ablenken
- Autor Michael Wolff erhebt schwere Vorwürfe
- Justizministerium hält brisante Akten weiter zurück
Der Buchautor Michael Wolff erhebt schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump. Nach Ansicht des Journalisten, der bereits vier Bücher über Trump verfasst hat, dienen die jüngsten außenpolitischen Manöver der Regierung einem klaren Zweck: der Ablenkung von den belastenden Epstein-Akten.
Donald Trump mit außenpolitischer Eskalation nach Akten-Veröffentlichung
In den vergangenen Wochen sorgte die Trump-Administration mit militärischen Drohungen gegen Venezuela und Einschüchterungen gegenüber Verbündeten für Schlagzeilen. Diese Aktionen folgten unmittelbar auf die Veröffentlichung von FBI-Dokumenten zum Fall des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Die Unterlagen werfen ein ungünstiges Licht auf Trumps frühere Beziehung zu dem in Ungnade gefallenen Finanzier.
"Das Thema wechseln!" Wolff analysiert Trump-Verhalten
In einem Podcast mit Joana Coles von "The Daily Beast" analysierte Wolff die Strategie des Präsidenten. "Er hat getan, was er immer schafft: das Thema zu wechseln durch eine grundlegende Neuordnung des Narrativs des Dramas, in dem wir leben", erklärte der Autor.
Doch Wolff warnt Trump vor falscher Sicherheit. Der Epstein-Skandal werde den Präsidenten dauerhaft begleiten. "Das Ding mit Epstein ist, dass es nie verschwindet", betonte Wolff. "Es kommt immer zurück." Kurzfristig stehe Venezuela im Fokus der Öffentlichkeit, doch dann werde "der alte zuverlässige Epstein wieder da sein".
Justizministerium hält Akten unter Verschluss
Der US-Kongress hatte im vergangenen Jahr mit überwältigender Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das das Justizministerium verpflichtete, sämtliche Epstein-Dokumente bis zum 19. Dezember offenzulegen. Die Trump-Regierung verzögert jedoch die Herausgabe.
Gegenüber den Gerichten erklärte das Ministerium, es benötige weitere Wochen zur Prüfung von mehr als zwei Millionen Dokumenten. Laut Gerichtsunterlagen wurden bislang lediglich rund ein Prozent der vorhandenen Akten veröffentlicht. Der Großteil der potenziell brisanten Unterlagen bleibt damit weiterhin unter Verschluss.
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bua/bos/news.de/stg
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