Donald Trump: US-Präsident entsetzt mit Mexiko-Drohung - und kündigt Bodenangriffe an
Mexiko könnte bald das Ziel von US-Militärschlägen werden: Donald Trump kündigt an, den Kampf gegen Drogenkartelle vom Meer aufs Land zu verlagern - und nimmt dabei das US-Nachbarland ins Visier.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump droht Einsatz in Mexiko an
- Donald Trump behauptet: 97 Prozent des Drogenhandels gestoppt
- Spannungen mit Mexiko nach Trump-Drohung programmiert
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, militärische Operationen gegen Drogenkartelle künftig auch auf Landziele auszudehnen. In seinem Interview mit dem Sender Fox News nannte er dabei explizit Mexiko als möglichen Schauplatz solcher Einsätze.
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Donald Trump droht Einsatz in Mexiko an
In seinem Interview mit dem Sender Fox News nannte er dabei explizit Mexiko als möglichen Schauplatz solcher Einsätze. Bislang konzentrierten sich die Maßnahmen der US-Regierung auf maritime Operationen gegen mutmaßliche Schmugglerschiffe. Nun deutete Trump eine Verlagerung des Fokus in Richtung der südlichen Grenze an. Diese Ankündigung dürfte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter belasten.
Donald Trump behauptet: 97 Prozent des Drogenhandels gestoppt
Im Gespräch mit Moderator Sean Hannity präsentierte Trump bemerkenswerte Zahlen zur Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen. Konkrete Beweise blieb er allerdings schuldig.
- "Wir haben 97 Prozent der Drogen, die über den Wasserweg kommen, ausgeschaltet", behauptete der Präsident. "Und jetzt werden wir anfangen, an Land gegen die Kartelle vorzugehen."
Trump zeichnete dabei ein düsteres Bild der Lage im Nachbarland.
- "Die Kartelle kontrollieren Mexiko, es ist sehr traurig zu sehen, was mit diesem Land passiert ist", sagte er.
Die Drogenbanden würden jährlich zwischen 250.000 und 300.000 Menschen in den USA töten, sagte Trump weiter. Die Drogen seien "verheerend" für amerikanische Familien.
Spannungen mit Mexiko nach Trump-Drohung programmiert
Die Ankündigung des US-Präsidenten wirft neue Fragen über Washingtons Umgang mit dem Drogenhandel und die Beziehungen zum südlichen Nachbarn auf. Trumps Äußerungen dürften in Mexiko für erhebliche Verstimmung sorgen.
Die jüngsten Militäroperationen folgten auf Monate verstärkter Aktivitäten der US-Marine. Diese gipfelten in der Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro und seiner Ehefrau, die anschließend nach New York überstellt wurden.
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rut/news.de
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