Donald Trump: Abnehmspritze im Kampf gegen die Pfunde? US-Präsident überrascht mit Geständnis

Donald Trump bittet Fotografen, ihn schlank zu machen. Nun gibt er erstmals zu, dass er wohl zu Abnehmspritzen greifen sollte. Der US-Präsident, bekannt für seine Big-Mac-Gelage und einen Cola-Knopf im Oval Office, zeigt sich ungewohnt selbstkritisch.

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Donald Trump denkt über die Abnehmspritze nach. (Foto) Suche
Donald Trump denkt über die Abnehmspritze nach. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump denkt laut über Abnehm-Spritzen nach
  • Fotografen sollen ihn "endlich schlank aussehen lassen"
  • Big Macs, Cola-Knopf und wenig Sport: Trumps Lifestyle

Nachdem Donald Trump kürzlich Fotografen darum bat, ihn schlanker aussehen zu lassen, legte er nun ein gewichtiges Geständnis ab. In einem Interview mit der "New York Times" sagte der US-Präsident, dass er vermutlich zu Abnehm-Medikamenten greifen sollte. Auf die Frage, ob er jemals GLP-1-Präparate wie Wegovy oder Ozempic verwendet habe, antwortete der 79-Jährige: "Nein, habe ich nicht. Wahrscheinlich sollte ich es aber."

Laut seinem Leibarzt Sean Barbabella bringt Trump bei einer angegebenen Körpergröße von 1,91 Metern rund 102 Kilogramm auf die Waage. Damit liegt sein Body-Mass-Index im übergewichtigen Bereich – obwohl Barbabella den Gesundheitszustand des US-Präsidenten stets als "ausgezeichnet" bezeichnet hat. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf Anfragen, ob eine Behandlung mit den Medikamenten geplant sei, die Trump selbst als "Fett-Medikamente" bezeichnet hat.

"Mach mich mal schlank, Doug!" Donald Trump mit ungewöhnlicher Bitte

Nur wenige Tage vor dem Interview hatte Trump Fotografen aufgefordert, ihn vorteilhafter abzulichten. Bei einer Rede während eines republikanischen Treffens im Kennedy Center am Dienstag entdeckte er Doug Mills, einen Pulitzer-Preisträger der "New York Times", vor sich. "Das sind die Leute, die die Fotos machen. Lass mich zur Abwechslung mal dünn aussehen, Doug", scherzte Trump. "Du lässt mich ein bisschen schwer aussehen. Das gefällt mir nicht."

Der frühere New Yorker Society-Star und TV-Persönlichkeit war schon immer auf sein öffentliches Erscheinungsbild bedacht. Im Oktober beschwerte er sich auf Truth Social lautstark über ein unvorteilhaftes TIME-Cover, das ihn aus einem ungünstigen Winkel zeigte. "Das Bild ist vielleicht das Schlimmste aller Zeiten", wetterte er damals.

Big Mac, Pommes und ein roter Knopf für Cola

Trumps Essgewohnheiten sind legendär und nicht gerade für ihre Ausgewogenheit bekannt. Der Senator Joe Gruters aus Florida berichtete einmal, er habe den Präsidenten dabei beobachtet, wie dieser McDonald's-Pommes, einen Filet-O-Fish, einen Quarter Pounder und einen Big Mac in einer einzigen Mahlzeit verdrückte. Auf seinem Schreibtisch im Oval Office befindet sich zudem ein Knopf, der bei Betätigung eine Diet Coke herbeiruft.

Körperliche Betätigung hingegen ist nicht Trumps Sache – mit einer Ausnahme: Golf. Dem "Wall Street Journal" erklärte er seine Abneigung gegen Sport so: "Ich mag es einfach nicht. Es ist langweilig." Stundenlang auf einem Laufband zu trainieren, wie es manche Menschen tun, sei nichts für ihn.

Vom Übergewicht zur Outing-Affäre

Trumps Gewicht schwankte in den vergangenen Jahren merklich. 2018 wog er noch 108 Kilogramm, ein Jahr später waren es bereits 110 Kilogramm, und 2020 erreichte er mit 111 Kilogramm seinen Höchststand. Seine offiziellen Körperdaten wurden allerdings schon lange angezweifelt.

Bei einer Pressekonferenz zur geplanten Preissenkung der GLP-1-Medikamente outete Trump einen seiner engsten Mitarbeiter als Nutzer der Präparate. Am Resolute Desk fragte er die anwesenden Regierungsvertreter, ob jemand die Spritzen nehme. Handelsminister Howard Lutnick verneinte mit "noch nicht", und auch CMS-Administrator Mehmet Oz sei kein Anwender. Dann wandte sich Trump an seinen Kommunikationsdirektor: "Wo ist Steve? Chef der Öffentlichkeitsarbeit im Weißen Haus. Er nimmt es."

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