Donald Trump: "Das ist so erniedrigend" - Trump macht mit Jammer-Anfall im TV sprachlos

Ein Friedensnobelpreis als Geschenk für den US-Präsidenten - Trumps Reaktion auf das Angebot der venezolanischen Oppositionsführerin Maria Corina Machado löst in den sozialen Medien Entsetzen aus. Und dennoch jammert "The Don".

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump jammerte wieder einmal in einem TV-Interview. (Foto) Suche
Donald Trump jammerte wieder einmal in einem TV-Interview. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
  • Donald Trump macht wieder einmal fassungslos in TV-Interview
  • "The Don" jammert über nicht erhaltenen Nobelpreis
  • Abrechnung mit Trump: "So erniedrigend für die Vereinigten Staaten"

Ein Fernsehinterview von US-Präsident Donald Trump beim Sender Fox News hat in den sozialen Medien heftige Kritik ausgelöst. Der Präsident sprach mit Moderator Sean Hannity über verschiedene Themen, darunter die Lage in Venezuela und die Nobelpreisträgerin Maria Corina Machado.

Donald Trump macht wieder einmal fassungslos in TV-Interview

Die venezolanische Oppositionsführerin Machado hatte ihren Friedensnobelpreis zuvor Trump gewidmet. Hannity berichtete zudem, Machado wolle dem Präsidenten ihre Auszeichnung für dessen Bemühungen um die "Befreiung" ihres Landes überreichen. [In einem Interview sagte sie, sie möchte den Preis teilen/mit Trump teilen, aber eine tatsächliche Übergabe wäre formal nicht möglich, Anm. d. Red.].

Trumps Reaktion sorgte bei zahlreichen Beobachtern für Fassungslosigkeit und löste eine Welle der Empörung aus. Auf Hannitys Frage, ob er die Friedensnobelpreisträgerin als neue Führungsfigur Venezuelas unterstützen würde, reagierte Trump mit einer bemerkenswerten Antwort.

  • "Ich habe gehört, dass sie das tun möchte", sagte der Präsident über die mögliche Übergabe des Preises. "Das wäre eine große Ehre."

Donald Trump jammert über nicht erhaltenen Nobelpreis

Anschließend lenkte Trump das Gespräch auf seine eigenen vermeintlichen Verdienste:

  • "Wissen Sie, ich habe acht Kriege beendet. Acht und ein Viertel, weil Thailand und Kambodscha wieder aneinander geraten sind."

Danach jammerte Donald Trump wieder einmal über seinen bisher nicht erhaltenen Nobelpreis:
  • "Das war eine große Blamage für Norwegen. Ich weiß nicht, was Norwegen damit zu tun hat, aber dort hat das Komitee seinen Sitz. Viele Norweger. Und es war eine sehr große Blamage für das Land Norwegen", befand Trump.

Zur Erklärung: Der Friedensnobelpreis wird in Norwegen vergeben.Die offizielle Preisverleihung findet am 10. Dezember (Todestag von Alfred Nobel) im Osloer Rathaus (Oslo City Hall) statt.

Abrechnung mit Trump: "So erniedrigend für die Vereinigten Staaten"

Die Reaktionen in den sozialen Medien fielen vernichtend aus.

  • "Das ist so unglaublich erniedrigend für die Vereinigten Staaten", schrieb der demokratische Analyst Harry Sisson auf X. "Trump wird Machado in Venezuela nicht unterstützen, es sei denn, sie gibt ihm den Friedensnobelpreis, den sie gewonnen hat. ER IST EIN KIND."
  • Der Anwalt Aaron Parans kommentierte knapp:"Was machen wir hier eigentlich?"
  • Ein weiterer Analyst bezeichnete die Präsidentschaft als "so niedrig und unwürdig, dass Hundeleckerlis und Babyschnuller ausreichen, um seine Aufmerksamkeit und sein Ego unter Kontrolle zu bringen".
  • MeidasTouch fasste zusammen: "Das ist so erniedrigend für alle Beteiligten."

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