Konflikte: Regierung in Syrien ruft begrenzte Waffenruhe für Aleppo aus
Seit Tagen bekämpfen sich in Aleppo im Norden Syriens kurdische Kräfte und Regierungstruppen. Nun soll bis zum Morgen eine Waffenruhe gelten.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach gewalttätigen Gefechten in der nordsyrischen Stadt Aleppo hat die Übergangsregierung eine zeitbegrenzte Waffenruhe verkündet. Von 3.00 Uhr bis 9.00 Uhr Ortszeit (1.00 Uhr bis 7.00 Uhr MEZ) sollte für die umkämpften Stadtteile Scheich Maksud, Aschrafija und Bani Seid eine Feuerpause gelten, teilte das syrische Verteidigungsministerium mit.
Bewaffnete Gruppen seien aufgefordert, die betroffenen Viertel zu verlassen. Den abziehenden Kämpfern sei es gestattet, "persönliche leichte Waffen" mitzuführen. Die syrische Armee werde den Rückzug begleiten und für einen sicheren Transport in die nordöstlichen Regionen des Landes sorgen, hieß es weiter. Von kurdischer Seite gab es zunächst keine Reaktion auf die Ankündigung.
Am Dienstag waren in Aleppo erneut Kämpfe zwischen den kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) und Regierungstruppen ausgebrochen. Hintergrund ist der Streit über eine geplante Eingliederung der kurdischen Institutionen und auch der kurdischen Kämpfer in die staatliche Ordnung. Ein Abkommen dazu wurde bisher nicht umgesetzt. Unter Beschuss stehen vor allem die kurdischen Stadtviertel Aschrafija, Scheich Maksud und Bani Seid. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, Zivilisten anzugreifen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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