Mike Pence: Bringen Demokraten Trump zu Fall? Ex-Vize hält "das für sehr wahrscheinlich" 

Mike Pence wagt in einem TV-Interview eine Prognose über Donald Trumps Zukunft als US-Präsident. Der frühere Vizepräsident hält es für "wahrscheinlich", dass die Demokraten, den Republikaner aus seinem Amt entheben.

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Der frühere US-Vizepräsident Mike Pence spricht über Donald Trumps Zukunft als US-Präsident. (Foto) Suche
Der frühere US-Vizepräsident Mike Pence spricht über Donald Trumps Zukunft als US-Präsident. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Wire | Karen Focht
  • Mike Pence spricht in TV-Interview über Donald Trumps Zukunft.
  • Der Republikaner hält es für wahrscheinlich, dass Demokraten Donald Trump aus dem Amt entheben.
  • US-Bürger wollen offenbar zurück zu alten Werten. Ex-Vizepräsident setzt sich dafür ein.

Der Sturm auf das Kapitol, der Riss in der republikanischen Partei oder die Mitarbeiterflucht innerhalb der umstrittenen Heritage Foundation, waren drei von weiteren Themen, über die Kaitlan Collins von CNN in der Sendung "The Source" mit dem früheren US-Vizepräsidenten Mike Pence sprach. Dabei kam auch Trumps Zeit im Amt zur Sprache. Der Republikaner äußerte sich zu einer Amtsenthebung.

Demokraten gegen Donald Trump: Mike Pence hält Amtsenthebungsverfahren für "wahrscheinlich"

Dass Donald Trump aus dem Amt ausscheidet, sprach er selbst vor Kongressmitgliedern in Washington an. Dabei warnte der US-Präsident vor einem möglichen Amtsenthebungsverfahren. Darauf wurde Mike Pence angesprochen. Collins fragte Pence, ob er glaube, dass die Demokraten Trump des Amtes entheben würden, wenn sie nach den Zwischenwahlen 2026 die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobern. "Ich halte das für sehr wahrscheinlich", sagte Pence und fügte hinzu: "Sie haben den Präsidenten wegen eines Telefonats angeklagt, als wir im Amt waren."

Ex-Vizepräsident hofft auf Rückkehr zu alten Werten 

In den letzten Jahren überkam die Menschen in den USA eine Sehnsucht danach, dass das Land zu früheren Wertvorstellungen zurückkehrt. "Nachdem ich in den letzten fünf Jahren durch das Land gereist bin, glaube ich wirklich, dass das amerikanische Volk sich danach sehnt, dass wir zu den zeitlosen Prinzipien und Werten zurückkehren, die das Land wirklich geeint haben." Als Beispiel nannte er Ronald Reagan, der 49 Staaten gewann. Diese Prinzipien seien es gewesen, nach denen er und Trump während der ersten Amtszeit gemeinsam regierten. Als "konsequenter Verfechter" will er weiter dafür öffentlich einstehen.

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/ife/news.de

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