Donald Trump: Trennung ohne Kompromisse - jetzt geht alles ganz schnell
Mit einem Federstrich streicht Donald Trump 66 internationale Organisationen von der US-Förderliste - darunter UN-Gremien für Klima und Arbeitsrechte, die er als "überflüssig" und von einer "Woke-Agenda" getrieben bezeichnet.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump: Trennung ohne Kompromisse
- Bereits zuvor Rückzug aus wichtigen UN-Institutionen
- Donald Trump kündigt massive Aufrüstung an
Diese Trennung lässt Donald Trump jubeln. Die Vereinigten Staaten kehren 66 internationalen Organisationen, Behörden und Kommissionen den Rücken. Trump unterzeichnete eine entsprechende Exekutivanordnung. Von dem Schritt betroffen sind unter anderem der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen sowie verschiedene Gremien, die sich mit Klimafragen und Arbeitsrechten beschäftigen. Die Entscheidung erfolgte nach einer umfassenden Überprüfung sämtlicher internationaler Organisationen und deren Finanzierung durch die US-Regierung.
Donald Trump: Trennung ohne Kompromisse
Der Rückzug markiert einen weiteren drastischen Schritt in Trumps Außenpolitik, die zunehmend auf nationale Alleingänge setzt.
- Das US-Außenministerium rechtfertigte den Schritt mit deutlichen Worten. Die betroffenen Institutionen seien "in ihrem Umfang überflüssig, schlecht verwaltet, unnötig, verschwenderisch und ineffizient geführt", hieß es in einer offiziellen Stellungnahme.
- Darüber hinaus wirft die Trump-Regierung den Organisationen vor, von Personen vereinnahmt worden zu sein, die eigene Interessen verfolgten. Diese stellten "eine Bedrohung für die Souveränität, die Freiheiten und den allgemeinen Wohlstand unserer Nation" dar.
- Ein weiterer zentraler Kritikpunkt: Die betroffenen Einrichtungen würden eine "Woke-Agenda" verfolgen und sich auf Themen konzentrieren, die den nationalen Interessen der USA zuwiderliefen.
Bereits zuvor Rückzug aus wichtigen UN-Institutionen
Der aktuelle Schritt reiht sich in eine Serie von Austritten aus internationalen Organisationen ein. Schon vor der jüngsten Exekutivanordnung hatte die Trump-Regierung ihre Unterstützung für mehrere bedeutende Institutionen beendet.
- Zu den bereits betroffenen Einrichtungen zählen die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), der UN-Menschenrechtsrat sowie die UN-Kulturorganisation UNESCO. Mit diesen Entscheidungen hatte Washington bereits vor dem massenhaften Rückzug aus 66 weiteren Organisationen ein deutliches Signal gesendet.
Donald Trump kündigt massive Aufrüstung an
Nur kurze Zeit vor der Bekanntgabe des Rückzugs aus den internationalen Organisationen hatte Trump eine weitere weitreichende Ankündigung gemacht. Auf seiner Plattform "Truth Social" verkündete der Präsident Pläne für einen drastischen Anstieg der US-Verteidigungsausgaben. Bis zum Jahr 2027 sollen die Militärausgaben auf umgerechnet 1,28 Billionen Euro steigen.
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rut/news.de/dpa
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