Donald Trump: "The Don" verkündet Milliarden-Hammer - er kennt kein Halten mehr
1,5 Billionen Dollar für das Pentagon - und Rüstungskonzerne, die keine Dividenden mehr zahlen dürfen: Donald Trump greift mit seiner Militäroffensive tief in die Taschen der Verteidigungsindustrie. Das plant "The Don" jetzt.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump kündigt Militär-Milliarden an
- Trump fordert harte Maßnahmen gegen die Rüstungsindustrie
- Trump streicht Managergehälter in der Rüstungsbranche
- Trumps Vision vom "Traum-Militär"
US-Präsident Donald Trump hat eine drastische Aufstockung der Verteidigungsausgaben angekündigt. Für das Jahr 2027 soll das Militärbudget auf 1,5 Billionen US-Dollar ansteigen - eine Erhöhung um rund 500 Milliarden Dollar gegenüber der ursprünglich geplanten Summe von einer Billion.
Seine zweite Amtszeit - am 20. Januar ist er ein Jahr im Amt - steht ganz im Zeichen des Prinzips "Frieden durch Stärke". Das Verteidigungsministerium wurde bereits in "Kriegsministerium" umbenannt. Für das laufende Haushaltsjahr 2026 sind rund 900 Milliarden Dollar eingeplant, bevor das Budget 2027 auf 1,5 Billionen steigen soll.
Donald Trump kündigt Militär-Milliarden an
Trump begründete seinen Vorstoß mit der angespannten Weltlage.
- "Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass zum Wohle unseres Landes, insbesondere in diesen sehr unruhigen und gefährlichen Zeiten, unser Militärbudget für das Jahr 2027 nicht 1 Billion Dollar, sondern 1,5 Billionen Dollar betragen sollte", schrieb er auf Truth Social. Diese Entscheidung sei nach intensiven Gesprächen mit Kongressabgeordneten und Regierungsmitgliedern gefallen.
Trump fordert harte Maßnahmen gegen die Rüstungsindustrie
Parallel zur Budgeterhöhung geht Trump gegen die amerikanischen Rüstungskonzerne vor. Der Präsident wirft der Branche eine zu langsame Produktion vor und hat eine Anordnung erlassen, die Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe bis auf Weiteres untersagt.
- Diese Kapitalrückflüsse an Aktionäre gingen "auf Kosten und zum Nachteil von Investitionen in Produktionsanlagen und Ausrüstung", erklärte Trump auf Truth Social.
Nach Ansicht des Präsidenten habe die Industrie in den vergangenen Jahren die Renditen für Investoren über die Bedürfnisse der Soldaten gestellt. Allerdings blieb zunächst offen, ob Trump die rechtliche Befugnis besitzt, solche Verbote tatsächlich durchzusetzen.
Trump streicht Managergehälter in der Rüstungsbranche
Zusätzlich zu den Finanzrestriktionen plant Trump eine Deckelung der Managergehälter in der Rüstungsbranche. Führungskräfte sollen künftig nicht mehr als fünf Millionen US-Dollar jährlich verdienen dürfen - umgerechnet etwa 4,27 Millionen Euro. Mit dieser Maßnahme will der Präsident ein Umdenken in der Industrie erzwingen. In seiner Anordnung betonte Trump:
- "Unsere Nation kann nur dann in Frieden leben, wenn wir Stärke bewahren."
- Die Rüstungskonzerne seien dazu verleitet worden, Anlegerinteressen über die Versorgung der Streitkräfte zu stellen. Sobald die Produktionsprobleme behoben seien, wolle er die Beschränkungen wieder aufheben.
Trumps Vision vom "Traum-Militär"
Der US-Präsident fordert den Bau moderner Produktionsstätten für die Rüstungsindustrie. Diese sollen sowohl die Wartung bestehender Ausrüstung als auch die Fertigung künftiger Waffensysteme gewährleisten. Trump spricht dabei von einem "Traum-Militär", das er aufbauen wolle.
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rut/news.de/dpa
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