US-Ansprüche auf Arktisinsel: Medien: Rubio sieht Kauf Grönlands, nicht US-Militäreinsatz
Trump will Grönland - und das schon seit Jahren. Doch es ist unklar, wie genau die USA Kontrolle über die Insel erlangen wollen. Jetzt ist Medienberichten zufolge von einem Kauf die Rede.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die US-Regierung will die zu Dänemark gehörende autonome Insel Grönland Medienberichten zufolge kaufen. Außenminister Marco Rubio habe in einer vertraulichen Sitzung mit US-Abgeordneten gesagt, dass die jüngsten Drohungen keine militärische Invasion signalisieren sollten. Das Ziel sei ein Kauf, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Das berichtete auch die "New York Times" und schrieb zudem unter Berufung auf Beamte, dass Präsident Donald Trump seine Mitarbeiter um die Vorlage eines aktualisierten Plans für einen Erwerb gebeten der Insel habe. Trump hatte einen solchen Plan bereits während seiner ersten Amtszeit ins Spiel gebracht.
Die US-Regierung hatte zuletzt ihre Drohungen hinsichtlich eines Besitzanspruchs auf die Arktisinsel verstärkt. Erst am Dienstag brachte das Weiße Haus sogar die Option eines Militäreinsatzes ins Spiel. "Der Präsident und sein Team erörtern eine Reihe von Optionen, um dieses wichtige außenpolitische Ziel zu erreichen, und selbstverständlich steht dem Oberbefehlshaber der Einsatz des US-Militärs jederzeit als Option zur Verfügung", teilte Regierungssprecherin Karoline Leavitt zu Grönland mit.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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