Donald Trump: Trump-Nichte warnt vor drastischem Verfall

Ein "perfekter Sturm" aus körperlichem, kognitivem und psychischem Verfall - so beschreibt Mary Trump den aktuellen Zustand ihres Onkels Donald Trump. Die Psychologin warnt: Jahrzehntelang unbehandelte psychiatrische Erkrankungen würden sich nun dramatisch verschlechtern.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Wie steht es um die Gesundheit von Donald Trump? (Foto) Suche
Wie steht es um die Gesundheit von Donald Trump? Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trumps Nichte warnt vor kognitivem Abbau
  • Trumps Lautstärke verschleiert die Realität
  • Jahrzehntelang unbehandelte psychiatrische Störungen
  • Trumps Kindheitstraumata prägen den heutigen Verfall

Die Nichte des US-Präsidenten schlägt Alarm: Donald Trumps Gesundheitszustand verschlechtere sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig. In einem Interview mit "The Daily Beast" beschreibt Mary Trump die aktuelle Situation ihres Onkels als besorgniserregend.

Was man wissen sollte - Mary Trump gilt als ausgewiesene Kritikerin ihres Onkels. Das beruht auf Gegenseitigkeit: Auf seine Nichte Mary ist Donald Trump nicht gut zu sprechen. Mehr als der Nachname verbindet die beiden nicht mehr.

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Donald Trumps Nichte warnt vor kognitivem Abbau und Mangel an psychischer Gesundheit

"Wir befinden uns jetzt an einem Punkt, an dem seine körperliche Gesundheit, sein kognitiver Abbau und sein Mangel an psychischer Gesundheit alle aufeinandertreffen", erklärte Mary Trump. Diese Kombination bilde einen "perfekten Sturm", der den Verfall auf allen Ebenen beschleunige. Die Psychologin warnt, dass sich dieser Zustand in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde.

Donald Trumps Lautstärke verschleiert die Realität

Mary Trump kritisiert scharf, wie das Auftreten ihres Onkels in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

  • "Seine Aggressivität und seine Lautstärke verdecken viele Sünden. Die Menschen verwechseln sein lautes Auftreten mit Stärke", sagte sie. Dies entspreche jedoch keineswegs der Realität.

Die Psychologin zieht einen direkten Vergleich zu Trumps Vorgänger im Weißen Haus, Joe Biden. Dessen ruhigere Art und sein Stottern seien fälschlicherweise als Zeichen geistiger Schwäche interpretiert worden. Bei Trump hingegen würden dieselben Verfallserscheinungen übersehen, weil sein polterndes Verhalten davon ablenke. Die konfrontative Art gegenüber Journalisten werde irrtümlich als Beweis seiner Stärke gewertet.

Donald Trump: Jahrzehntelang unbehandelte psychiatrische Störungen

Nach Einschätzung von Mary Trump leidet der Präsident unter schwerwiegenden psychischen Erkrankungen, die nie behandelt wurden.

  • "Bei Donald ist es mehr vom Gleichen, aber in dem Sinne, dass es nichts Neues ist", erläuterte sie.
  • Jeder mit derart schweren psychiatrischen Diagnosen, die über Jahrzehnte unerkannt geblieben seien, werde eine Verschlechterung erleben.

Die fehlende Behandlung stelle dabei das zentrale Problem dar.

  • Da die Störungen nie diagnostiziert worden seien, habe auch keine Therapie stattgefunden.
  • Dies führe nun zu einer dreifachen Bedrohung für seine Gesundheit, bei der körperliche, kognitive und psychische Probleme sich gegenseitig verstärkten.

Donald Trumps Kindheitstraumata prägen den heutigen Verfall

Mary Trump führt den Zustand ihres Onkels auch auf dessen frühe Lebensjahre zurück.

  • "Donald entwickelte einige mächtige Abwehrmechanismen, um sich nicht ständig verängstigt und allein zu fühlen", erklärte sie. Diese Schutzmechanismen hätten sich im Laufe der Zeit verhärtet.

Die Angst und Einsamkeit, die Trump als Kind erlebt habe, wirkten sich auf seinen kognitiven Abbau aus. Diese psychischen Muster aus der Kindheit beschleunigten nach Einschätzung seiner Nichte den aktuellen Verfall zusätzlich.

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