Donald Trump: Er klammerte sich mit beiden Händen fest - Auftritt sorgt für Gesundheitswirbel

Der 79-jährige US-Präsident klammert sich an die Handläufe, lässt seine Beine auf die Stufen fallen und schlägt sich vor dem Abstieg dreimal aufs rechte Bein - die Rückkehr aus Mar-a-Lago offenbart, wie sehr Trump mit einer kürzlich eingestandenen Diagnose kämpft.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump hatte einem Bericht zufolge mit den Stufen der Air Force One zu kämpfen. (Foto) Suche
Donald Trump hatte einem Bericht zufolge mit den Stufen der Air Force One zu kämpfen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump hat Probleme mit den Flugzeug-Stufen
  • Donald Trump offenbart Diagnose nach Besuch im Militärkrankenhaus
  • Jeder Schritt scheint eine Herausforderung für Donald Trump zu sein
  • Donald Trump: Treppen als erklärter Feind

Als Donald Trump jüngst nach Washington zurückkehrte, wurde der Abstieg von der Air Force One zur sichtbaren Kraftprobe. Das berichtet das Portal "The Daily Beast". Die Spekulationen um seinen Gesundheitszustand erhalten so eine neue Grundlage.

Donald Trump hat Probleme mit den Flugzeug-Stufen

Der 79-jährige US-Präsident bewegte sich dem Bericht zufolge auffällig vorsichtig die Stufen hinunter, klammerte sich fest an die Handläufe und ließ seine Beine regelrecht auf die Treppenstufen fallen. Die Bilder reihen sich ein in eine Serie ähnlicher Szenen der vergangenen Wochen. Erst kürzlich hatte Trump in einem ungewöhnlich offenen Interview mit dem "Wall Street Journal" eingeräumt, an einer Venenerkrankung zu leiden, die das Gehen und Treppensteigen erschwert.

Donald Trump offenbart Diagnose nach Besuch im Militärkrankenhaus

In dem bemerkenswert offenherzigen Gespräch mit dem "Wall Street Journal" räumte Trump ein, Mitte Juli das Walter-Reed-Militärkrankenhaus aufgesucht zu haben. Der Grund: "leichte Schwellungen" in seinen Unterschenkeln. Eine Ultraschalluntersuchung ergab die Diagnose chronische venöse Insuffizienz.

Bei dieser Erkrankung, die häufig bei älteren Menschen auftritt, funktioniert der Bluttransport von den Beinen zum Herzen über die kleineren Venen nicht mehr richtig. Die Folge: Das Gehen und besonders das Treppensteigen wird zur Herausforderung - was die wiederkehrenden Schwierigkeiten des Präsidenten auf den Stufen der Air Force One erklären könnte.

Jeder Schritt scheint eine Herausforderung für Donald Trump zu sein

Fernsehaufnahmen, die auch beim Kurznachrichtendienst X verbreitet wurden, dokumentierten den mühsamen Abstieg im Detail. Trump erschien an der Flugzeugtür, griff sofort nach dem Handlauf und ließ seine Beine abrupt auf die Stufen sinken. Mit starrem Blick auf den roten Teppich gerichtet, tastete er nach einem zweiten Geländer.

Auf dem Rollfeld der Joint Base Andrews angekommen, legte er zunächst eine Pause ein, salutierte und winkte der Presse. Der anschließende Weg zum Helikopter Marine One geriet zum Hindernislauf: Trump schlug einen weiten Bogen, wich deutlich nach links von der Tür ab und schleifte dabei laut "The Daily Beast" sein rechtes Bein nach. Selbst die wenigen Stufen in den Hubschrauber schienen ihm sichtlich zuzusetzen.

Donald Trump: Treppen als erklärter Feind

Trump macht keinen Hehl aus seiner Furcht vor Stürzen. Bereits im September erklärte er vor versammelten Militärgenerälen in Quantico, weshalb er sich so bedächtig bewegt: "Jeden Tag fällt der Typ die Treppe runter", sagte er mit Blick auf seinen Vorgänger Joe Biden, der mit 82 Jahren aus dem Amt schied. "Ich bin sehr vorsichtig. Niemand muss einen Rekord aufstellen. Versucht einfach, nicht zu fallen, denn das geht nicht gut aus."

Kurz vor Weihnachten zeigte ein Video, wie Trump an der Flugzeugtür dreimal mit der Hand auf sein rechtes Bein schlug, bevor er den Abstieg wagte.

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