Donald Trump: Venezuela-Angriff als Ablenkungsmanöver - US-Präsident "hat vieles zu verbergen"

Die frühere US-Staatsanwältin Joyce Vance ist sicher, dass die Luft für Donald Trump immer dünner wird. Sie glaubt, dass der US-Angriff auf Venezuela lediglich ein Ablenkungsmanöver war, weil der US-Präsident "vieles zu verbergen" hat.

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Joyce Vance glaubt, dass Donald Trump "vieles zu verbergen" hat. (Foto) Suche
Joyce Vance glaubt, dass Donald Trump "vieles zu verbergen" hat. Bild: picture alliance:dpa:AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump hat "vieles zu verbergen" laut Expertin
  • Ehemalige US-Staatsanwältin hält Venezuela-Angriff für ein Ablenkungsmanöver
  • US-Präsident will von seinen tatsächlichen Problemen ablenken

Die ehemalige US-Staatsanwältin Joyce Vance sieht Präsident Donald Trump zu Beginn des Jahres 2026 unter massivem Druck. In ihrem Blog-Beitrag auf der Plattform "Substack" schreibt Vance, dass sich sämtliche Schwierigkeiten der Trump-Regierung in dieser Woche zuspitzen würden.

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Donald Trump in der Klemme - Vergangenheit holt politisch geschwächten US-Präsidenten ein

"Donald Trump hat viel zu verbergen", analysiert die frühere US-Staatsanwältin. "Und diese Woche rückt alles näher an ihn heran". In der Vergangenheit habe es der US-Präsident immer wieder geschafft, durch Verzögerungen oder Ablenkungen Zeit gewinnen können. Doch nun, so Vance, scheint die Vergangenheit den "lame duck president" einzuholen. Als "lame duck president" wird ein Präsident bezeichent, der politisch bereits geschwächt ist und allem Anschein nach bald aus dem Amt ausscheiden könnte.

Venezuela-Angriff als Ablenkungsmanöver - Trump will von tatsächlichen Problemen ablenken

Den US-Angriff auf Venezuela sieht Joyce Vance ganz klar als gezieltes Ablenkungsmanöver. Die wachsenden Probleme der Trump-Administration seien der eigentliche Hintergrund für den Angriff. "Das könnte zumindest eine teilweise Erklärung für Trumps Schlag gegen Venezuela sein – ablenken, ablenken, ablenken", schreibt die Rechtsexpertin. Doch was passiert in dieser Woche genau, was Donald Trump nervös werden lässt?

Woche der Entscheidung für Donald Trump - Senat stimmt über War Powers Resolution ab

In dieser Woche blickt man in den USA gespannt auf den Kongress, da eine privilegierte War Powers Resolution im Senat zur Abstimmung steht. Damit ist eine Resolution auf Grundlage des War Powers Act von 1973 gemeint, mit dem der Kongress die militärischen Befugnisse des US-Präsidenten begrenzen oder überprüfen kann. Laut Vance ein bedeutender Moment für die parlamentarische Kontrolle der Exekutive. Die Legislative müsse nun ihre verfassungsmäßige Rolle gegenüber dem US-Präsidenten wahrnehmen.

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