Gefangennahme durch die USA: Venezuelas Vizepräsidentin fordert Freilassung von Maduro
US-Truppen nehmen Maduro fest, Vizepräsidentin Rodríguez verlangt seine Freilassung. Maduro sei weiterhin der "einzige Präsident" des südamerikanischen Landes.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach dem US-Einsatz in Venezuela hat Vizepräsidentin Delcy Rodríguez die sofortige Freilassung von Staatschef Nicolás Maduro und seiner Ehefrau verlangt. Rodríguez sprach auf einer Sitzung des Verteidigungsrates des südamerikanischen Landes, die live im Fernsehen übertragen wurde.
Rodríguez, die laut Verfassung bei einem Ausfall des Staatschefs bis zu Neuwahlen die Regierungsgeschäfte übernehmen soll, nannte Maduro den "einzigen Präsidenten" von Venezuela und den US-Angriff einen "schrecklichen Fleck" in den bilateralen Beziehungen. "Wir werden nie wieder Sklaven sein", sagte sie und bezeichnete den Angriff einen Verstoß gegen die UN-Charta.
US-Präsident Trump: Führen Gespräche mit der Vizepräsidentin
Laut US-Präsident Donald Trump will die US-Regierung nach der Entmachtung von Venezuelas Staatschef mit der Vizepräsidentin Rodríguez zusammenarbeiten. "Wir haben gerade ein Gespräch mit ihr geführt, und sie ist im Grunde bereit, das zu tun, was wir für notwendig halten, um Venezuela wieder groß zu machen, ganz einfach", hatte er bei einer Pressekonferenz in seiner Residenz Mar-a-Lago in Florida gesagt.
In der Nacht zum Samstag hatten die USA bei einem militärischen Angriff Maduro sowie seine Frau Cilia Flores gefangen genommen und außer Landes gebracht. Sie sollen in New York vor Gericht gestellt werden, unter anderem wegen des Vorwurfs des "Drogenterrorismus". Laut Trump befinden sich beide auf dem Kriegsschiff "Iwo Jima" auf dem Weg nach New York.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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