Konflikte: Lula verurteilt US-Angriff auf Venezuela

Das US-Militär hat Ziele in Venezuela attackiert und Staatschef Maduro festgenommen. Der Präsident der Regionalmacht Brasilien sieht eine rote Linie überschritten.

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Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat den Angriff des US-Militärs auf Venezuela und die Festnahme des autoritären Präsidenten Nicolás Maduro verurteilt. "Die Bombardierungen von venezolanischem Gebiet und die Gefangennahme seines Präsidenten überschreiten auf inakzeptable Weise eine Grenze", schrieb der Linkspolitiker auf der Nachrichtenplattform X. "Diese Aktionen stellen eine schwerwiegende Verletzung der Souveränität Venezuelas dar und sind ein weiterer äußerst gefährlicher Präzedenzfall für die gesamte internationale Gemeinschaft."

Als größtes und wirtschaftsstärkstes Land in Lateinamerika ist Brasilien ein politisches Schwergewicht in der Region. Zudem teilt Brasilien eine lange Grenze mit Venezuela. Angesichts der Spannungen zwischen den USA und Venezuela hatte sich Lula zuletzt besorgt über die regionale Sicherheit gezeigt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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